Heute ist der 11.06.2026 und in Herrsching am Starnberger Festgelände gibt es einen Grund zum Feiern: das beeindruckende Riesenrad hat seine Pforten geöffnet! Mit einer Höhe von stolzen 38 Metern wird es zur 1250-Jahr-Feier der Gemeinde eingeweiht. Ursprünglich war geplant, das Riesenrad auf Holzbodenplatten aufzustellen. Doch das Landratsamt hatte da andere Vorstellungen – statische Anforderungen und Sicherheitsbedenken führten dazu, dass 30 Zentimeter dicke Betonplatten angeordnet wurden. Das hat für einige Diskussionen gesorgt, denn die Unsicherheiten über den Sohldruckwiderstand des Baugrunds waren nicht zu übersehen.

Der Bauhof Herrsching ging dann ganz pragmatisch an die Sache: Sie schütteten Kies auf und stampften ihn fest, damit die Betonplatten flächig aufliegen konnten. Ein kluger Kopf, ein Tragwerksplaner, entschied schließlich, dass diese Maßnahmen notwendig waren, um die Punktlasten des Riesenrads sicher abtragen zu können. Und siehe da, am Donnerstagvormittag war das Grundgerüst des Riesenrads sichtbar, und kurz nach Mittag hingen bereits die ersten Gondeln in der Luft!

Erste Fahrten und ein volles Programm

Am Donnerstagabend war es schließlich so weit: Die ersten Fahrten auf dem Riesenrad begannen. Ein wahrhaft magischer Moment – die Lichter des Riesenrads leuchteten in der Dämmerung und die Aufregung der Fahrgäste war förmlich greifbar. Das Riesenrad wird bis zum 21. Juni täglich von 11 Uhr bis 22 Uhr fahren, solange der Wind nicht zu stark weht. Die Preise? 6 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder – ein echtes Schnäppchen für solch eine Aussicht!

Doch das ist nicht alles, was die Feierlichkeiten in Herrsching zu bieten haben. Am Abend steht ein ganz besonderes Event auf dem Programm: Der Auftritt von „Django3000“ im Festzelt, unterstützt von der Vorband „Escape Silencio“. Der Spaß beginnt um 20 Uhr und verspricht, ein Hit zu werden! Man kann sich schon jetzt die Vorfreude auf die Musik und die ausgelassene Stimmung vorstellen.

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Ein Blick hinter die Kulissen

Bürgermeister Christian Schiller und Ludwig Darchinger hatten sich in den letzten Tagen auch zur unerfahrenen Handhabung des Landratsamtes bei der Abnahme von Riesenrädern geäußert. Ein Thema, das in der Gemeinde für Gesprächsstoff sorgt. Es ist schon ein bisschen ironisch, wenn man bedenkt, dass ein Riesenrad ja eigentlich für Freude und Spaß stehen sollte. Aber am Ende zählt nur das Ergebnis – und das sieht jetzt wirklich gut aus!

Und während die Gondeln sanft im Abendwind schaukeln, wird klar, dass dieses Riesenrad nicht nur ein technisches Meisterwerk ist, sondern auch ein Symbol für den Zusammenhalt der Gemeinde Herrsching. Hier wird Geschichte lebendig, und das nicht nur in Form von Beton und Stahl. Die Menschen kommen zusammen, erleben Freude und zaubern Erinnerungen, die bleiben. Wie das Riesenrad selbst – hoch oben, mit Blick auf die wunderschöne bayerische Landschaft.