Kaufberatung für gebrauchte E-Autos: So prüfen Sie den Akku richtig!
Heute ist der 5.07.2026 und die Luft in Schweinfurt ist frisch, während die Sonne sanft durch die Wolken blitzt. In den letzten Jahren hat sich die Landschaft der Automobile hierzulande stark gewandelt. Besonders gebrauchte E-Autos sind mittlerweile der heiße Scheiß auf dem Markt! Immer mehr Menschen, die auf der Suche nach einem umweltbewussten Fortbewegungsmittel sind, ziehen diese elektrischen Flitzer in Betracht. Aber was gilt es beim Kauf zu beachten? Hier kommt Christian Hofmann ins Spiel – Teamleiter für Unterfranken beim TÜV Nord und, ganz nebenbei, stolzer Fahrer seines dritten E-Autos.
Hofmann hat einige essentielle Tipps parat, die jeder Käufer kennen sollte. Zunächst einmal sind Alter, Preis und Kilometerstand oft die ersten Kriterien, die wir im Kopf haben, wenn wir uns auf die Suche nach einem gebrauchten E-Auto machen. Doch das entscheidendste Bauteil ist der Akku. Dieser kann sich als teuer herausstellen, wenn er einmal nicht mehr funktioniert. Käufer sollten unbedingt die verbleibende Kapazität der Batterie prüfen. Der Zustand des Akkus hat nicht nur Einfluss auf die Reichweite, sondern auch auf den Fahrzeugwert. Und ja, hohe Kosten können bei Reparatur oder gar Austausch der Batterie schnell auf einen zukommen.
Der State of Health – Ein Blick in die Zukunft des Akkus
Ein wichtiger Begriff, den man sich merken sollte, ist der SoH-Wert (State of Health). Dieser gibt an, wie viel Kapazität der Akku im Vergleich zu seinem Neuzustand noch hat. Wenn kein Nachweis vorliegt, kann man einen Batteriecheck durchführen lassen. Die TÜV Nord bietet hier einen praktischen Service an, bei dem über einen Diagnoseadapter eine Überprüfung des Akkus erfolgt. Und das geht ganz einfach!
Doch auch die Firma Aviloo hat sich auf diesen Bereich spezialisiert und bietet einen Batterietest für Elektrofahrzeuge an. Dafür wird eine Box an die OBD-Steckdose angeschlossen, was per Smartphone aktiviert wird. Ein kleiner Haken – der Akku muss vorher bis auf 10 Prozent entladen werden. Nach dem Test erhält der Nutzer innerhalb von zwei Werktagen ein Zertifikat über den Gesundheitszustand der Batterie. Das Ganze kostet 99 Euro, aber die Box kann nach der Nutzung kostenlos zurückgeschickt werden. Eine praktische Lösung, um beim Gebrauchtwagenkauf auf Nummer sicher zu gehen!
Beispiele aus der Praxis
Um das Ganze noch greifbarer zu machen, hier ein paar spannende Beispiele von Tests, die Aviloo durchgeführt hat. Nehmen wir den BMW i3 mit 8 Jahren auf dem Buckel. Die abrufbare Energiekapazität liegt bei 15,16 kWh, was 81% des ursprünglichen Zustands entspricht. Allerdings hat sich die theoretische Reichweite von 160 km auf 129 km verringert. Das ist schon eine ordentliche Degradation, vor allem wenn man bedenkt, wie oft der Akku überwiegend mit Wechselstrom geladen wurde.
Dann hätten wir da den Porsche Taycan, gerade mal zwei Jahre alt, mit einer Kapazität von 92% der ursprünglichen Leistung. Die Reichweite hat sich von 463 km auf 389 km reduziert – das ist für Langstreckenfahrer sicherlich ein Punkt, den man im Auge behalten sollte. Und schließlich der VW ID.3 von 2020, der nur 7012 km gelaufen ist. Hier sieht man, dass der Akku trotz der geringen Laufleistung auf 98% des ursprünglichen Speichervermögens gesunken ist. Das hat natürlich auch damit zu tun, dass neue Fahrzeugakkus durch lange ungenutzte Lagerung an Degradation leiden können.
Die Erkenntnisse aus diesen Tests sind Gold wert für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, ein gebrauchtes E-Auto zu kaufen. Man sollte sich stets umfassend informieren und die technischen Details nicht auf die leichte Schulter nehmen. Mit den richtigen Informationen und einem wachsamen Auge kann man beim Kauf eines gebrauchten E-Autos viel Geld sparen und gleichzeitig umweltbewusst unterwegs sein! Neben dem TÜV Nord und Aviloo arbeiten auch andere Institutionen wie DEKRA daran, ähnliche Verfahren zu entwickeln, sodass die Sicherheit beim Kauf von gebrauchten E-Autos in Zukunft noch weiter steigen wird.
Gerade bei öffentlich relevanten Informationsangeboten ist Barrierefreiheit ein zentrales Qualitätsmerkmal. Unser Website-System erfüllt die Anforderungen der BITV 2.0 und WCAG 2.1 auf hohem Niveau – von semantisch korrektem Markup über ausreichende Kontraste bis zur vollständigen Tastaturbedienbarkeit. Umgesetzt wurde dies durch Daniel Wom / VeloCore mit einem durchgängig barrierefreien Ansatz.


