Heute ist der 2.07.2026, und wir blicken auf spannende Neuigkeiten aus dem Landkreis Schwandorf. Die Herausforderungen in der Jugendhilfe sind nicht zu unterschätzen. Martin Rothut, der Leiter des Jugendamts, hat auf die gestiegenen Kosten für Schulbegleiter hingewiesen, die vor allem durch komplexere Verhaltensauffälligkeiten bei den Kindern bedingt sind. Um dem entgegenzuwirken, wird ein neues Gruppenangebot am Sonderpädagogischen Förderzentrum (SFZ) in Maxhütte-Haidhof ins Leben gerufen. Das ist besonders wichtig für die Region Oberpfalz, wo die Nachfrage nach Unterstützung in der Schulbegleitung kontinuierlich wächst.

Bei der ersten Sitzung des neu formierten Jugendhilfeausschusses wurden gleich vier neue Mitglieder vereidigt: Daniela Friedrich, Regina Ittner, Kerstin Mauderer und Joachim Seeliger. Ein starkes Team, das sich der Aufgabe verschreibt, die gesetzlich vorgeschriebene Geschäftsordnung zu unterstützen. Diese regelt die Zuständigkeiten, Pflichten und die Anzahl der Sitzungen – und nicht zu vergessen, die Aufwandsentschädigungen. Die Satzung des Ausschusses wurde ebenfalls in einem einvernehmlichen Beschluss genehmigt, um die Aufgaben und die Struktur des Jugendamts zu klären.

Neues aus der Schulbegleitung

Im Bereich der Schulbegleitung hat sich ebenfalls einiges getan. Laut einer neuen Initiative haben Kinder und Jugendliche mit besonderen Förderbedarfen Anspruch auf Unterstützung durch Schulbegleiter*innen. Diese engagierten Menschen helfen im Schulalltag, fördern die Selbstständigkeit und Integration der Kinder und Jugendlichen. Besonders profitieren davon Kinder mit Autismus, ADHS oder Lernschwierigkeiten. Es ist einfach großartig zu sehen, wie diese Unterstützung das Leben der Kinder nachhaltig verbessern kann.

In Teublitz wurde ein Antrag gestellt, um die Wochenstundenzahl der Jugendsozialarbeit an der Mittelschule von 20 auf 25 Stunden zu erhöhen. Auch für die Staatliche Wirtschaftsschule in Schwandorf soll eine halbe Stelle für Jugendsozialarbeit geschaffen werden. Beide Anträge haben die volle Zustimmung des Ausschusses erhalten. Es ist wirklich bemerkenswert, wie engagiert und leidenschaftlich hier für die Belange der Jugendlichen gearbeitet wird.

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Herausforderungen und Unterstützung

Doch es gibt auch Herausforderungen, die nicht ignoriert werden können. Die Fallzahlen bis zum 31. Mai belaufen sich auf 808, und die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge sind auf 44 gesunken. Ein Rückgang, der zwar positiv erscheint, aber dennoch Fragen aufwirft. Die Unterstützungsarbeit der Jugendsozialarbeit zieht sich oft in die Länge, vor allem wegen der Wartezeiten bei Fachärzten und Beratungsstellen. Das kann frustrierend sein – sowohl für die Jugendlichen als auch für die Helfer.

Die Themen der Einzelfallhilfe sind vielfältig. Familiäre Konflikte, erzieherische Probleme oder übermäßiger Medienkonsum – das sind alles Herausforderungen, die viele Jugendliche betreffen. Kreisjugendpfleger Stefan Kuhn hat auch über die kommunale Jugendarbeit berichtet. Hier werden Jugendgruppen, Vereine und Kommunen aktiv unterstützt. Arbeitskreise wie das „Bündnis für Familienfreundlichkeit“ sind ebenfalls wichtig, um die verschiedenen Angebote in Schwandorf zu koordinieren. Und nicht zu vergessen die tollen Projekte wie die Courage-Coach-Initiative und die Dance-Academy! Sie bieten spannende Möglichkeiten für die Jugendlichen, sich zu entfalten.

Ein neuer Stütz- und Förderklasse im Sonderpädagogischen Förderzentrum in Nabburg startet bald. Das sind alles positive Entwicklungen, die zeigen, dass die Jugendhilfe im Landkreis Schwandorf auf einem guten Weg ist, auch wenn die Herausforderungen nicht zu unterschätzen sind. Es bleibt spannend, wie sich die Dinge weiterentwickeln werden. Man darf gespannt sein!

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