Neuer Verein „Jung und Alt Schwandorf“ fördert generationenübergreifende Kontakte
In Schwandorf wird ein neues Kapitel in der Vernetzung von Jung und Alt aufgeschlagen. So wurde der gemeinnützige Verein „Jung und Alt Schwandorf e.V.“ ins Leben gerufen, um die Begegnungen zwischen verschiedenen Altersgruppen zu fördern und ein starkes Gemeinschaftsgefühl zu schaffen. Laut mittelbayerische.de stehen dabei der Austausch und die gegenseitige Unterstützung im Vordergrund. Ein buntes Programm an Veranstaltungen und ehrenamtlichem Engagement sollen helfen, neue Kontakte zu knüpfen und den Zusammenhalt zu stärken.
Die Vorstandschaft des Vereins, angeführt von Sonja Wiesner-Weber als Vorsitzende, hat große Pläne. Zusammen mit Udo Moritz, Engelbert Mertel, Daniel Wiesner sowie den Beisitzerinnen Monika Mois und Claudia Grosam wird an einer lebendigen Vereinsarbeit gearbeitet. Die erste Veranstaltung, ein Tag auf dem Reiterhof, findet am 30. August statt und bietet neben Reitmöglichkeiten auch Gelegenheiten für Begegnungen mit einer Teilnahmegebühr von 10 Euro für Reiten und 5 Euro für Nicht-Reiter.
Vielfalt der Angebote
Ein besonderes Highlight wird das geplante Generationen-Café in Dachelhofen, das ab Oktober als Treffpunkt für Menschen unterschiedlichster Altersgruppen dienen soll. Hier sollen Ideen und Geschichten ausgetauscht werden, um den Dialog zwischen Jung und Alt zu fördern. Weitere Informationen sind auf der Homepage des Vereins zu finden: jung-alt-schwandorf.de.
Ein weiteres Schlüsselprojekt zur Stärkung von Mehrgenerationenplätzen im Landkreis Schwandorf wird von Landrat Thomas Ebeling und LEADER-Koordinator Hans-Michael Pilz vorangetrieben. Im Rahmen eines LEADER-Projekts arbeiten zwölf Kommunen an der Entwicklung solcher Plätze, die bisher umfangreiche Unterstützung in Höhe von 180.000 Euro erhalten haben, wie regionalentwicklung-schwandorf.de berichtet. Ziel ist es, durch gemeinsame Beschilderung und einen Informationsflyer alle Mehrgenerationenplätze bekannt zu machen und deren Nutzung zu fördern.
Neue Chancen für Bildung
Doch das Miteinander hört nicht bei der Freizeitgestaltung auf. Im Rahmen des Bundesprogramms „Miteinander – Füreinander“ sollen Mehrgenerationenhäuser auch als wichtige Anlaufstellen zur Förderung der Bildung dienen. Im Sonderschwerpunkt „Förderung der Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen“ wird angestrebt, das Grundbildungsniveau in Deutschland bis 2026 zu erhöhen. Dies geschieht durch die Einbindung des sozialen Umfelds als Lernort, wodurch Grundbildung und gesellschaftliche Teilhabe für alle sichergestellt werden sollen, wie auf bafza.de erklärt wird.
Insgesamt zeigt sich, dass Vielfalt und Vernetzung zwischen den Generationen in Schwandorf richtig hoch im Kurs stehen. Die neue Initiative „Jung und Alt Schwandorf e.V.“ sowie die Projekte im Landkreis sind Beispiele dafür, dass ein gutes Händchen für die Gestaltung eines gemeinschaftlichen Miteinanders gesucht wird. Engagierte Mitglieder und Ehrenamtliche sind herzlich willkommen, um diesen Weg aktiv mitzugestalten.
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