Jugend forscht nachhaltig: Innovationen der Wissenschaftsmesse in Burglengenfeld
Heute ist der 23.07.2026 und in Burglengenfeld, genauer gesagt am Johann-Michael-Fischer-Gymnasium, war es wieder einmal soweit. Die 8. Wissenschaftsmesse stand auf dem Programm und 51 Schüler der Klassen 9a und 9b haben ein ganzes Schuljahr lang an ihren Projekten gearbeitet. Was für ein Engagement! Die Schulfamilie durfte am Vormittag bereits einen Blick auf die Arbeit der jungen Forscher werfen, während am Abend Eltern, Verwandte und Freunde eingeladen waren, um die kreative Vielfalt zu bewundern. Die Stimmung war einfach großartig!
StD Ralph Conrad eröffnete die Veranstaltung und war sichtlich stolz auf die vielen innovativen Ideen, die die Schüler präsentierten. In insgesamt 14 Messeständen wurden Themen behandelt, die nicht nur wissenschaftliches Geschick, sondern auch ein großes Umweltbewusstsein zeigten. Unter den Projekten fand man spannende Ansätze wie die Herstellung essbarer Strohhalme, die Entwicklung einer Creme gegen Sonnenbrand und Mückenstiche, die Gewinnung von Trinkwasser aus Salzwasser durch Gefrieren und vieles mehr. Da wird einem ja richtig warm ums Herz, wenn man sieht, wie kreativ und engagiert die Jugend ist!
Die Preisträger und ihre Ideen
Die Jury, bestehend aus den Naturwissenschaftslehrkräften Thomas Dengler, Clemens Schöps und Benedikt Meier, hatte die nicht ganz einfache Aufgabe, die besten Projekte auszuwählen. Der erste Preis ging an das Team von Nina Stangl, Anna Haderer, Sofia Ross und Sarah Siegl (9a) für ihre essbaren Strohhalme. Was für eine geniale Idee! In Zeiten, in denen das Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit immer wichtiger werden, sind solche Alternativen Gold wert. Herkömmliche Plastikstrohhalme belasten schließlich die Umwelt und landen oft in unseren Meeren oder Landschaften – ein echtes Problem.
Der zweite Preis wurde an Lea Egger, Elina Bauer, Alicia Guggenberger und Emma Straub (9a) für ihre Untersuchung zur Wirkung effektiver Mikroorganismen (eM) als Reinigungsmittel vergeben. Und auch die umweltfreundliche Creme von Simon Erras, Anton Ferstl, Theodor Lorenz und Lambert Sigl (9b) wurde mit dem dritten Preis belohnt. Den Zuschauerpreis, der ja oft ganz besondere Sympathien widerspiegelt, erhielt Maximilian Schicker, Fabian Janke und Vitus Altmann (9b) für ihr Projekt zur Wasserentsalzung durch Gefrieren. Einfach bemerkenswert, was die Schüler hier geleistet haben!
Nachhaltigkeit auf dem Vormarsch
Wenn man sich die Entwicklungen bei den essbaren Strohhalmen ansieht, ist es wichtig zu erwähnen, dass ökologische Strohhalme nicht nur eine tolle Alternative zu Plastik darstellen, sondern auch aus Materialien bestehen, die biologisch abbaubar, wiederverwendbar oder recycelbar sind. Edelstahl, Glas, Bambus und Papier sind nur einige der Materialien, die hier verwendet werden können. Diese Strohhalme sind nicht nur langlebig und hygienisch, sondern auch ästhetisch ansprechend. Wer hätte gedacht, dass so einfache Dinge wie Strohhalme so viel Einfluss auf unsere Umwelt haben können?
Die Tatsache, dass Plastikstrohhalme oft als Einwegprodukte enden und nur sehr langsam zersetzt werden, macht die Entwicklung nachhaltiger Alternativen umso wichtiger. Mit einem bewussteren Lebensstil tragen ökologische Strohhalme dazu bei, Plastikmüll zu reduzieren und die Umwelt zu schonen. Und das Beste daran? Sie sensibilisieren uns alle für nachhaltigen Konsum und machen das Ganze auch noch schick!
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