Am 22. Juli 2026 feierte die Katholische Jugendstelle Schwandorf ein ganz besonderes Jubiläum: 50 Jahre voller Engagement, Gemeinschaft und unvergesslicher Erinnerungen. Bei der Jugendwallfahrt „Der Berg ruft“ auf dem malerischen Miesberg versammelten sich zahlreiche Gäste, um dieser bedeutenden Etappe in der Geschichte der Jugendstelle zu gedenken. Es war nicht nur eine Feier der Vergangenheit, sondern auch ein lebendiger Ausdruck der Hoffnung und der Zukunft junger Menschen.

Die Veranstaltung wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) organisiert. Ein festlicher Gottesdienst, geleitet von Pfarrer Stefan Wagner und Diözesanjugendpfarrer Matthias Strätz, bildete den feierlichen Rahmen, in dem die Bedeutung der Jugendstelle hervorgehoben wurde. Pfarrer Wagner betonte, dass die Jugendstelle eine Anlaufstelle für junge Menschen ist, die nach Orientierung suchen – eine Art Wegbegleiter auf ihrem Glaubensweg, den sie gemeinsam beschreiten.

Gemeinschaft und Verantwortung

Linda Neiser, die Leiterin der Jugendstelle, hieß viele Ehemalige und Aktive herzlich willkommen. Es war ein Wiedersehen voller Erinnerungen, das die Herzen berührte. Besonders berührend war die Ansprache von Corinna Scheibenzuber, der pädagogischen Leiterin des Bischöflichen Jugendamts. Sie würdigte die wertvolle Arbeit der Jugendstelle als einen unverzichtbaren Beitrag für die Kirche und die Gesellschaft. Mit einem Zitat von Papst Franziskus, „Die Hoffnung hat einen Namen: Sie heißt die jungen Menschen“, unterstrich sie die Notwendigkeit, junge Menschen zu begleiten und zu fördern.

Die letzten 50 Jahre waren geprägt von zahlreichen Veranstaltungen, die das Leben vieler junger Menschen bereichert haben. Jugend- und Ministrantenwallfahrten, Weltjugendtage und Gruppenleiterschulungen sind nur einige der prägnanten Angebote, die die Jugendstelle im Laufe der Jahre ins Leben gerufen hat. Scheibenzuber stellte fest, dass sich zwar die Kommunikationswege und Arbeitsformen verändert haben, der Kernauftrag jedoch unverändert bleibt: die Förderung von Gemeinschaft und die Begleitung junger Menschen auf ihrem Weg ins Leben.

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Ein Dankeschön an die Ehrenamtlichen

Auch der stellvertretende Landrat Peter Wein (SPD) ließ es sich nicht nehmen, seine Wertschätzung für die kirchliche Jugendarbeit zum Ausdruck zu bringen. Er hob hervor, wie wichtig die sozialen Kompetenzen und das Verantwortungsbewusstsein sind, die in diesen Gruppen vermittelt werden. Rund 120 Gäste nutzten beim anschließenden Mittagessen die Gelegenheit, sich auszutauschen, Geschichten zu erzählen und gemeinsam zu lachen – eine schöne Erinnerung an die starke Gemeinschaft, die die Jugendstelle über die Jahre hinweg aufgebaut hat.

Der BDKJ, als Dachverband der katholischen Jugendverbände in Deutschland, spielt dabei eine zentrale Rolle. Mit rund 650.000 Mitgliedern in ganz Deutschland, darunter viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, ist er ein wichtiger Akteur in der katholischen Jugendarbeit. Die verschiedenen Gruppen, wie die Pfadfinder oder die Katholische Junge Gemeinde (KJG), bieten Raum für selbstbestimmtes, demokratisches Engagement und sind stark am Evangelium Jesu Christi orientiert. Gemeinschaft, Spaß und Verantwortung stehen im Mittelpunkt der Aktivitäten, die oft in Form von großen Aktionen wie dem Weltjugendtag oder der 72-Stunden-Aktion umgesetzt werden.

Die Feier in Schwandorf war mehr als nur ein Jubiläum – sie war ein Zeichen für die lebendige Jugendkultur, die in den Gemeinden blüht, und eine Ermutigung für alle, die sich weiterhin für die Belange junger Menschen einsetzen. Hier, auf dem Miesberg, inmitten von Natur und Gemeinschaft, wurde einmal mehr deutlich: Die Zukunft hat viele Gesichter – und eines davon gehört den jungen Menschen.

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