In Schwandorf, das als Sportstadt so einiges zu bieten hat, feierte der Stadtverband für Sport sein 65-jähriges Bestehen. Bei der Jahreshauptversammlung, die kürzlich stattfand, war die Atmosphäre von Freude und Stolz geprägt. Die Vorsitzende Karin Frankerl (SPD) war leider erkrankt, aber ihr Stellvertreter Thomas Fink nahm die Zügel in die Hand und berichtete von den beeindruckenden Zahlen des Stadtverbands. 46 Sport- und Schützenvereine mit insgesamt 11.383 Mitgliedern – das sind mehr als 11.000 Menschen, die das Vereinsleben in Schwandorf bereichern, darunter 4.300 Kinder und Jugendliche!

Wir reden hier von einer lebendigen Gemeinschaft, die sich durch Engagement und Leidenschaft auszeichnet. Oberbürgermeister Andreas Feller nutzte die Gelegenheit, um die wichtige finanzielle Unterstützung des Stadtrats zu würdigen. Rund 232.700 Euro jährlich fließen in die Vereinsförderung, was eine stolze Summe ist. Diese Mittel helfen nicht nur dabei, den Sportbetrieb aufrechtzuerhalten, sondern auch, um die Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, zu unterstützen. Der Ehrenvorsitzende Ernst Schober hob in seiner Rede die Bedeutung dieser Ehrenamtlichen hervor – ohne sie wäre der Stadtverband nicht das, was er heute ist.

Die Vereine und ihre Erfolge

Die größten Vereine aus Schwandorf sind der SV Schwandorf mit 1.431 Mitgliedern, der Sportangelverein mit 1.109 Mitgliedern und der Skiclub, der 1.036 Mitglieder zählt. Es ist faszinierend zu sehen, wie viele Menschen sich für den Sport begeistern! Auf der anderen Seite stehen die kleineren Vereine wie der Eissportclub, der nur 21 Mitglieder hat – aber auch die tragen zur Vielfalt bei. In den letzten Jahren hat sich der Stadtverband stetig weiterentwickelt, mit einer Namensänderung 1983 und einer neuen Satzung 2014. Diese Anpassungen zeigen, dass der Stadtverband immer am Puls der Zeit bleibt.

Besonders erfreulich sind die zahlreichen Veranstaltungen, die der Stadtverband organisiert. Von Bambini-Sportfesten über Hallenfußball-Stadtmeisterschaften bis hin zur Sportgala und dem Charity-Stadtlauf – für jeden ist etwas dabei. Die nächsten Höhepunkte sind das Bambini-Sportfest am 5. August und die Sportgala, die am 22. Januar 2027 stattfinden wird. Diese Events fördern nicht nur den sportlichen Austausch, sondern bringen die Menschen in Schwandorf auch näher zusammen.

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Integration und Inklusion durch Sport

Ein weiteres wichtiges Thema, das bei der Versammlung angesprochen wurde, ist die Rolle des Sports in der Integration und Inklusion. Stellvertretender Landrat Jakob Scharf betonte, wie wichtig der Sport in diesem Bereich ist. Auch BLSV-Kreisvorsitzende Bianca Härtl dankte den Vereinen für ihr Engagement in der Inklusion – das ist ein Aspekt, der oft zu kurz kommt, aber für viele Menschen einen entscheidenden Unterschied macht. Die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen und Teil einer Gemeinschaft zu sein, ist für viele eine wertvolle Erfahrung.

Doch nicht alles läuft reibungslos. Themen wie die Bahnsanierung im Sepp-Simon-Stadion und die Pflege der Kunstrasenspielfelder stehen auf der Agenda. Die Bewässerung der Sportanlagen wird zunehmend problematisch, was auch die Verantwortlichen beschäftigt. Da ist es gut, dass die Vereine zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen. Der positive Kassenbericht von Heiko Sedlmaier gibt gleichzeitig Anlass zur Hoffnung.

Die Versammlung endete mit einer kurzen Diskussionsrunde, in der viele Stimmen zu hören waren. Es ist klar, dass die Menschen hier in Schwandorf gemeinsam anpacken wollen, um die sportliche Landschaft weiterhin lebendig und vielfältig zu gestalten. So bleibt der Stadtverband für Sport nicht nur eine Institution, sondern das Herzstück des Vereinslebens in Schwandorf.

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