40 Jahre Blasmusik und Bier: Ein Fest der Gemeinschaft in Schwandorf
Am vergangenen Wochenende wurde im beschaulichen Schwandorf ein ganz besonderes Fest gefeiert. Die Blaskapelle Maxhütte-Leonberg feierte ihr 40-jähriges Bestehen – und das mit vollem Bierbank-Potential! Christian Auburger, der Vorsitzende der Kapelle, wünschte den zahlreichen Gästen ein fröhliches Fest. Und das Wetter spielte mit! Sonnenschein und ein laues Lüftchen machten den Innenhof der Mittelschule zu einem einladenden Ort für Musik und Geselligkeit.
Bürgermeister Rudolf Seidl (UWM) hatte die Ehre, das erste Fass Bier anzuzapfen. „Prost!“ schallte es durch den Hof, und schon waren die Bankreihen gut gefüllt. Die Stimmung war ausgelassen, besonders als die „Oberpfälzer Blechapostel“ am Samstagabend auftraten und die Menschen zum Tanzen und Feiern animierten. Ein Moment, an dem sich die Verbindung zwischen Stadt und Kapelle einmal mehr zeigte. Seidl erinnerte an die Umbenennung der Jugendblaskapelle der Feuerwehr Leonberg zur Blaskapelle Maxhütte-Leonberg und hob die Entwicklung der Kapelle zu einer eigenständigen und erfolgreichen musikalischen Gemeinschaft hervor.
Eine stolze Geschichte
Die Wurzeln der Kapelle sind tief im Eisenwerk Maximilianshütte verwurzelt. Nach der Auflösung des Werksorchesters wurden Noten und Instrumente an die Jugendblaskapelle übergeben, damit die musikalische Tradition in der Region weiterlebt. Die Gründerväter Ferdinand Deinzer, Josef Reuschl und Georg Amann haben mit viel Herzblut und Engagement den Grundstein gelegt. Leider verstarb Georg „Schorsch“ Amann kurz vor dem Jubiläum, was einen Schatten auf die Feierlichkeiten warf. Dennoch wurde an ihn und die anderen Gründer in bewegenden Worten erinnert.
Im Jahr 2022 fand die Kapelle nach einer langen Suche eine neue Heimat im Mehrgenerationenhaus, nachdem der alte Platz im Gerätehaus der Feuerwehr zu klein geworden war. Ein echter Glücksgriff für die Musiker, die nun in einem inspirierenden Umfeld musizieren können. Am zweiten Festtag gab es dann einen feierlichen Kirchzug und einen festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Barbara. Pfarrer Varghese Chiraparamban brachte mit seinen humorvollen Anekdoten über seine ersten Erfahrungen mit der bayerischen Kultur die Zuhörer zum Schmunzeln.
Musik verbindet
Der Landrat Thomas Ebeling und Joseph Ferstl, Kreischef des Nordbayerischen Musikbundes, gratulierten der Kapelle und betonten, wie wichtig Musik für das Gemeinschaftsgefühl ist. Und das konnten die Besucher an diesem Wochenende hautnah erleben: Ausgelassene Gesichter, fröhliche Gespräche und die Melodien, die durch die Luft schwirrten, schufen eine Atmosphäre, die zum Feiern einlud.
Gerhart Gröninger übergab feierlich den Tambourstab der Werkskapelle an die Dirigentin Regina Sturm und Christian Auburger. Ein symbolischer Akt, der die Kontinuität und die Verbundenheit mit der Geschichte der Kapelle unterstrich. Der Jubeltag war nicht nur ein Blick zurück auf 40 Jahre voller musikalischer Leidenschaft, sondern auch ein Ausblick auf die Zukunft der Blaskapelle Maxhütte-Leonberg. Die Kapelle hat sich in der Region etabliert und wird sicherlich auch in den nächsten Jahren das Publikum mit ihren Klängen erfreuen.


