Ein herrliches Frühlingswochenende bescherte dem Festzug in Schwandorf eine besondere Kulisse. Am Samstag versammelten sich über 1000 Teilnehmer, die den Umzug zu einem bunten Spektakel machten. Die Stimmung war grandios, und das Wetter spielte ebenfalls mit – ideal für ein Fest, das viele in der Region anzieht. Die Route führte von der Augustinstraße über den Marktplatz und die neuen Naabbrücken bis hin zum Volksfestplatz nach Krondorf. Ein perfekter Tag für alle Beteiligten, wie Mittelbayerische berichtet.

Den Auftakt machte der Musikverein Dachelhofen, der den Festzug anführte und somit gleich für eine festliche Stimmung sorgte. Es folgte ein brauereigespann, das mit viel Liebe und Kreativität geschmückt war. Insgesamt begleiteten 32 Vereine den Umzug, darunter die 78 Musiker der Blasmusik Neukirchen und der VHS-Jugendblaskapelle. Das musikalische Rahmenprogramm war somit außerordentlich vielseitig und unterhaltsam.

Prominente Gäste und zahlreiche Teilnehmer

Der Umzug war nicht nur eine Freude für die Teilnehmenden, sondern auch ein Anlass für viele Ehrengäste, dem Event ihren Respekt zu zollen. Oberbürgermeister Andreas Feller (BLS) ließ sich ebenso blicken wie die Bundestagsabgeordnete Martina Englhardt-Kopf (CSU) sowie die Landtagsabgeordneten Alexander Flierl (CSU) und Matthias Kuhn (SPD) und Peter von der Sitt (UW). Besonders erfreulich war auch die Anwesenheit von Jan Picka aus der tschechischen Partnerstadt Sokolov sowie Gästen aus der französischen Partnerstadt Libourne.

Die Schlossbrauerei Naabeck war ebenfalls präsent, angeführt von der neuen Chefin Eva Rasel. Bürgermeister Thomas Falter (Wackersdorf) und Christian Meßmann (Steinberg am See) bereicherten den Festzug mit ihrer Anwesenheit. Auch der neue Volksfest-Wirt Bastian Schuhmann diente als bekanntes Gesicht in der Schar der Feiernden.

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Vielfalt der Teilnehmer

Besonders bemerkenswert war die Vielzahl an Teilnehmern aus verschiedenen Partnerstädten, die dem Festzug einen internationalen Flair verliehen. Rund 140 Gäste aus Städten wie Gualdo Tadino, Sokolov und Libourne waren gekommen, um an diesem fröhlichen Event teilzunehmen.

Natürlich ließen sich auch lokale Vereine nicht lumpen. Die Feuerwehr Krondorf-Richt sowie der Heimat- und Trachtenverein Stamm Schwandorf trugen zu einem bunten Bild bei. Der Wanderverein Schwandorf und der Kirwaverein Fronberg waren ebenfalls dabei. Die größte Gruppe stellte der Sportverein FT Eintracht, gefolgt vom SV Schwandorf-Ettmannsdorf und den Schützen aus Kronstetten. Die Vielfalt und die Gemeinschaft waren an diesem besonderen Tag spürbar.

Der Festzug in Schwandorf zeigte einmal mehr, wie wichtig solche Traditionen für die Gemeinschaft sind. Es ist ein Zeichen dafür, dass das Miteinander und das Feiern von kulturellen Wurzeln hoch im Kurs stehen – ein guter Grund, sich schon jetzt auf das nächste Jahr zu freuen!