Heute ist der 21. Mai 2026, und wir schauen auf die spannende Entwicklung der Stadt Schwabach und ihren Oberbürgermeister Peter Reiß (SPD), der im Mai seine zweite Amtszeit angetreten hat. Man kann sagen, die letzten sechs Jahre waren ein wahres Feuerwerk an Herausforderungen. Von der Corona-Pandemie über die Gasmangellage bis hin zur Flucht aus der Ukraine – Schwabach hat sich den Schwierigkeiten tapfer gestellt. Auch die stark gestiegenen Baupreise und die bundesweite Rezession haben die Stadt nicht aus der Bahn geworfen. Ein wichtiger Schritt war die große Zukunftskonferenz, bei der zentrale Fragen zur Stadtentwicklung geklärt wurden. Reiß hebt hervor, dass es in den entscheidenden Fragen eine bemerkenswerte Einigkeit in der Stadt gibt.

Ein spannendes Kapitel beginnt mit den Projekten, die in Reiß‘ zweiter Amtszeit auf der Agenda stehen. Die Fortführung der Schulsanierungen ist dabei ein zentrales Anliegen. Der Neubau der Fachoberschule und die Sanierung der Wirtschaftsschule sind nur einige der Meilensteine, die angestrebt werden. Auch die Realschule sowie die Sporthallen sollen eine Rundumerneuerung erfahren. Und natürlich gibt es noch viele kleinere Schulbaumaßnahmen, die auf die Umsetzung warten – es wird also nicht langweilig!

Ein Blick in die Zukunft

Für die kommenden Monate sind bereits einige spannende Veranstaltungen geplant. Im Herbst 2023 wird das neue Hallenbad eröffnet – ein echtes Highlight für die Schwabacher Bürger. Zudem plant die Stadt die Beantragung des Titels „Deutsches Blattgoldmuseum“ für ihr Museum, ein weiterer Schritt zur Stärkung der kulturellen Identität. Doch nicht alles ist rosig: Die finanzielle Situation der Stadt ist angespannt. Die Spielräume sind kleiner geworden, und die Einnahmen steigen nicht im gleichen Maße wie die Ausgaben. Das könnte die Diskussion über die Leistungen, die eine Stadt erbringen kann, auf die Tagesordnung setzen. Eine Herausforderung, die nicht zu unterschätzen ist.

Peter Reiß, geboren am 17. Januar 1990 in Nürnberg, kann auf eine beeindruckende Laufbahn zurückblicken. Sein Werdegang begann mit dem Besuch der Zwieseltal-Grundschule in Wolkersdorf, gefolgt vom Abitur am Adam-Kraft-Gymnasium. Nach einem Zivildienst bei der Arbeiterwohlfahrt in Schwabach studierte er Rechtswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seine politische Karriere startete er 2014 im Schwabacher Stadtrat, wo er bis 2020 Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses war. Am 1. Mai 2020 wurde er schließlich zum Oberbürgermeister gewählt. Er ist verheiratet mit Iris und hat zwei Kinder – seine Familie und Hobbys wie Kochen, Radfahren und Joggen geben ihm die nötige Balance.

Gemeinschaft und Zusammenhalt

Ein wichtiger Aspekt, den Reiß in seinen Gesprächen stets betont, ist der starke Zusammenhalt in der Schwabacher Stadtgesellschaft. Es ist irgendwie beruhigend zu wissen, dass die Menschen hier zusammenarbeiten und Feste feiern. Das soll auch in Zukunft so bleiben, wenn man auf das Jahr 2032 blickt. In einer Zeit, in der viele Städte mit Herausforderungen kämpfen, scheint Schwabach auf einem guten Weg zu sein. Die Bürgergemeinschaft in Wolkersdorf, die beim Verkehrsverein aktiv ist, und viele weitere lokale Organisationen zeigen, wie stark der Zusammenhalt ist. Es sind all diese kleinen Dinge, die Schwabach zu einem lebendigen Ort machen, wo man sich einfach wohlfühlt.

So wird die Stadt nicht nur durch große Projekte geprägt, sondern auch durch ihre Bürger, die sich aktiv in Vereinen und Initiativen engagieren. Die Mischung aus Tradition und Fortschritt ist ein Markenzeichen dieser Stadt. In den kommenden Jahren wird es spannend sein zu beobachten, wie sich Schwabach weiterentwickelt und welche neuen Herausforderungen auf die Stadt zukommen werden.