Heute ist der 25.05.2026 und in Rottal-Inn geht es um die Pfingstdult in Simbach, die in diesem Jahr ein durchaus gemischtes Bild abgab. Die Polizeiinspektion Simbach am Inn war mit mehreren Streifen im Einsatz, unterstützt von einem Einsatzzug aus Passau sowie Beamten der Polizei Braunau aus Österreich. Die Polizisten waren, wie gewohnt, rund um das Festgelände präsent und standen als Ansprechpartner für die zahlreichen Besucher bereit. Ein bisschen wie die guten alten Nachbarn, die immer ein offenes Ohr haben.

Doch am Freitag, dem ersten Tag der Dult, gab es gleich ein paar unschöne Vorfälle. Diebstähle, Drogenbesitz und sogar das Inverkehrbringen von Falschgeld – das klingt nicht gerade nach dem perfekten Festauftakt! Zwei Handys verschwanden aus einer Ablage eines Fahrgeschäftes, während ein österreichischer Besucher mit Amphetamin aufgegriffen wurde. Auch ein jugendlicher Gast aus Österreich sorgte für Aufregung, als er erwischt wurde, wie er gefälschte Scheine in Umlauf brachte. Ein slowakischer Staatsbürger hatte sich dann auch noch mit den Einsatzkräften angelegt, nachdem er vom Sicherheitsdienst und später von der Polizei verwiesen wurde. Es war also viel los, und das direkt am Anfang!

Ein friedlicher Samstag

Am Samstag zeigte sich die Dult aber von ihrer besseren Seite. Die Polizei konnte eine friedliche Stimmung feststellen, und es gab nur wenige verbale Streitigkeiten. Man könnte sagen, die Leute hatten sich eingegroovt – vielleicht lag es auch am Wetter oder an den frisch gebrannten Mandeln. Ein echter Genuss! Aber der Sonntag brachte dann eine unschöne Überraschung. Eine Anzeige wegen Körperverletzung wurde erstattet, als ein 21-jähriger syrischer Staatsangehöriger von einem unbekannten Täter auf die Brust geschlagen wurde. Die Ermittlungen dazu laufen noch. So schnell kann’s gehen!

Eine weitere unangenehme Situation ereignete sich, als ein 32-jähriger Österreicher eine Dultbesucherin beleidigte. Trotz des Einsatzes von Security ließ er nicht locker und erntete schließlich einen Platzverweis. Es ist doch immer wieder enttäuschend, wenn solche Vorfälle das Fest trüben. Aber die Polizei zog trotzdem ein positives Fazit: Im Vergleich zu den Vorjahren verlief das Dult-Wochenende insgesamt ruhig und friedlich.

Ein Blick auf die Dult-Tradition

Die Pfingstdult hat in der Region eine lange Tradition und zieht jedes Jahr Tausende von Besuchern an. Es gibt eine Vielzahl von Fahrgeschäften, Ständen mit regionalen Köstlichkeiten und ein buntes Rahmenprogramm. So wird es zum Highlight des Frühjahrs für viele Einheimische und Touristen. Die Vorfreude auf das Fest ist immer groß, und es wird viel gelacht, gegessen und gefeiert. Trotzdem bleibt die Sicherheit nie auf der Strecke – die Polizei hat immer ein Auge darauf, dass die Feiernden in einem sicheren Umfeld Spaß haben können.

Insgesamt ist die Pfingstdult mehr als nur ein Fest; sie ist ein Stück Kultur, ein Ort der Begegnung und ein Highlight im Jahreskalender. Was bleibt, sind die Erinnerungen an schöne Stunden, das Lachen der Kinder und die Klänge der Fahrgeschäfte, während man sich auf die nächste Dult freut. Und, um ehrlich zu sein, es ist das Zusammensein, das zählt – auch wenn hin und wieder ein paar Wolken am Himmel auftauchen.