Die Pfingstdult in Simbach am Inn zieht Besucher aus Nah und Fern an, und die erste Bilanz der Polizei zeigt, dass die Feierlichkeiten heuer relativ friedlich verlaufen sind. Die Polizeiinspektion Simbach setzte zahlreiche Streifen ein, unterstützt durch den Einsatzzug Passau sowie Kollegen aus Braunau, um für die Sicherheit der Festgäste zu sorgen. Laut pnp.de war die Polizeipräsenz im gesamten Festgelände spürbar, und die Beamten standen den Besuchern als Ansprechpartner zur Verfügung.

Bereits am Freitag kam es allerdings zu einigen Vorfällen. So wurden beispielsweise zwei Handys aus einer Ablage eines Fahrgeschäftes gestohlen, während ein Besucher aus Österreich mit Amphetamin erwischt wurde. Zudem sorgte ein jugendlicher Gast aus Österreich für Aufregung, indem er Falschgeld in Umlauf brachte. Zudem wurde ein slowakischer Staatsbürger von den Sicherheitskräften und später von der Polizei des Geländes verwiesen, nachdem er die Einsatzkräfte beleidigte.

Ruhigere Tage am Wochenende

Am Samstag zeigte sich die Dult dann deutlich entspannter. Laut den Behörden verlief der Tag sehr friedlich, und es gab nur wenige verbale Auseinandersetzungen. Doch der Sonntag brachte einen weiteren Vorfall mit sich: Ein 21-jähriger syrischer Staatsangehöriger wurde Opfer eines angriffslustigen Unbekannten, der ihn auf die Brust schlug. Die Ermittlungen zum Täter sind bereits im Gange.

Ein 23-jähriger Österreicher, der Widerstand leistete und die Polizei attackierte, musste ebenfalls in Gewahrsam genommen werden. Zu allem Überfluss wurde eine Dultbesucherin von einem 32-jährigen Österreich beschädigt, der nicht einmal vor der Security Halt machte und sie mit beleidigenden Bemerkungen bedachte. Auch gegen ihn wurde eine Strafanzeige aufgenommen und ihm folgte ein Platzverweis.

Positive Bilanz der Polizei

Trotz einiger negativen Vorfälle zieht die Polizei insgesamt ein positives Fazit der Pfingstdult. Die Sicherheitslage ist im Vergleich zu den Vorjahren als ruhig und friedlich zu bewerten. Die Dultbesucher haben sich größtenteils an die Regeln gehalten und die Polizei dank ihrer Präsenz als vertrauenswürdigen Ansprechpartner angenommen. So wurde der Festbetrieb durch das Engagement der Behörden unterstützt, was das Miteinander in der Region stärkt und die Festkultur fördern hilft. Die kommenden Tage der Dult versprechen, weiterhin ein Ort der Freude und des harmonischen Zusammenkommens zu sein.