ABS38: Das Rückgrat der Mobilität im Rottal-Inn und seine Zukunftsperspektiven
Heute ist der 19.06.2026 und ich sitze hier in Rottal-Inn, gespannt auf die Neuigkeiten, die das Transportwesen in unserer Region betreffen. Ein Thema, das uns alle betrifft, ist die geplante Ausbaustrecke der ABS38, die München, Mühldorf und Freilassing miteinander verbindet. Man könnte sagen, es ist das Rückgrat für die Mobilität in Südostbayern. Und es gibt frische Entwicklungen, die uns nicht kalt lassen sollten. Der Landrat Max Heimerl hat sich direkt an Bundesfinanzminister Lars Klingbeil gewandt, um die dringend benötigte Finanzierung für dieses wichtige Infrastrukturprojekt zu fordern.
Heimerl hat gewarnt, dass Verzögerungen bei der ABS38 nicht nur die Region, sondern ganz Deutschland betreffen könnten. Es ist faszinierend, wie dieser Ausbau als zwingende Zukunftsinvestition bezeichnet wird. Der Landkreis Mühldorf hat bereits Anfang Mai ein Schreiben an Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gesendet, um auf die möglichen Folgen fehlender Finanzierungszusagen aufmerksam zu machen. Denn die ABS38 ist nicht einfach eine Bahnstrecke – sie ist für das Bayerische Chemiedreieck mit seinen rund 20.000 direkten und 60.000 indirekten Arbeitsplätzen von zentraler Bedeutung.
Dringlichkeit und Finanzierung
Wie wichtig dieses Projekt ist, wurde auch bei einem Treffen im Bundesverkehrsministerium in Berlin am 22. Mai deutlich. Heimerl appellierte an Klingbeil, politische Flexibilität bei der Mittelvergabe zu zeigen. Er fordert die Freigabe von 115 Millionen Euro für den Abschnitt Thann-Matzbach–Dorfen sowie die Sicherstellung der Anschubfinanzierung für die Elektrifizierung der Strecke Mühldorf–Simbach. Es ist ein klarer Aufruf: Die Finanzierung darf nicht länger ein Hindernis darstellen!
Aber das ist noch nicht alles. Die Deutsche Bahn hat auch Pläne für den Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke zwischen Fridolfing und Kirchanschöring präsentiert. Das sieht vielversprechend aus! Geplant sind unter anderem der Bau eines zweiten Gleises, die Installation neuer Oberleitungen und die Beseitigung von drei Bahnübergängen. Ein großer Schritt nach vorne, der auch die Lebensqualität in der Region verbessern wird. Wer hätte gedacht, dass wir bald barrierefreie Stationen in Fridolfing und Kirchanschöring haben werden?
Umfangreiche Baumaßnahmen
Die Baumaßnahmen sind nicht nur auf den ersten Blick beeindruckend. Die geplanten 125 Kilometer Oberleitung und rund 60 Kilometer neue Gleise für Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h sind ein wahrer Fortschritt. Und die neuen Schallschutzmaßnahmen sowie Entwässerungsanlagen? Einfach großartig! Im Osten der Strecke sollen sogar acht Stationen und mehr als 90 Brücken und Durchlässe entstehen. Das ist eine massive Investition in die Zukunft unserer Mobilität!
Das alles wird am 15. Dezember bei einem Infomarkt in der Rupertihalle in Fridolfing vorgestellt. Da kann man sich persönlich informieren und vielleicht auch die ein oder andere 3D-Visualisierung bewundern. Die Details sind ab dem 12. Dezember auf der Homepage www.abs38.de verfügbar. Ein echter Leckerbissen für alle, die sich für die Entwicklungen im Bahnverkehr interessieren!
So, liebe Leserinnen und Leser, es bleibt spannend, wie sich die Dinge entwickeln werden. Die ABS38 könnte nicht nur unsere Region, sondern ganz Bayern und darüber hinaus voranbringen. Schauen wir also voller Hoffnung in die Zukunft!
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