Amelie Witzel: Der Hochsprung-Hoffnungsträger aus der Rhön
Heute ist der 16.06.2026. In der malerischen Stadt Roth gibt es Neuigkeiten, die die Leichtathletikszene in unserer Region aufmischen. Ein großes Talent, das in der Rhönkampfbahn entdeckt wurde, sorgt für Furore – Amelie Witzel. Die 16-Jährige hat sich nicht nur einen Namen gemacht, sondern auch das Herz vieler Sportbegeisterter erobert.
Die Geschichte von Amelie begann, als Hünfelds Bürgermeister Benjamin Tschesnok bei einem Wettkampf in der Rhönkampfbahn auf sie aufmerksam wurde. Mit einer Körpergröße von 1,84 Metern hat die Schülerin der Lichtbergschule in Eiterfeld das Ziel, diese beeindruckende Höhe auch im Hochsprung zu überspringen. Ein ambitioniertes Vorhaben, das sie mit viel Ehrgeiz und Leidenschaft verfolgt!
Erste Erfolge und Herausforderungen
Amelie ist seit sieben Jahren im Leichtathletiktraining und hat sich in dieser Zeit ordentlich ins Zeug gelegt. Dreimal pro Woche trainiert sie in der Rhönkampfbahn, zusätzlich erhält sie wöchentlich Unterstützung vom hessischen Landestrainer Günter Eisinger. Ihre ersten Schritte in der Leichtathletik machte sie, als sie Rainer Hahn bei den Kreismeisterschaften ansprach. Ein mutiger Schritt, der sich gelohnt hat!
Die Hessischen Meisterschaften der U18 und U20 in Fulda waren ein echtes Highlight für Amelie. Dort erzielte sie einen tollen zweiten Platz im Hochsprung und verbesserte ihre Bestleistung von 1,66 Metern auf 1,68 Meter. Nur zwei Zentimeter fehlen ihr noch zur DM-Norm von 1,70 Metern. Das ist durchaus machbar, wenn man die Fortschritte sieht, die sie gemacht hat. Rückschläge gab es auch, wie das Verpassen der Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften aufgrund einer verpassten Meldefrist – das war sicherlich ein harter Schlag für die junge Athletin.
Ein quirliges Talent
Rainer Hahn, ihr Trainer, schwärmt von Amelies körperlichen Voraussetzungen und dem Potenzial, das in ihr steckt. „Sie ist nicht nur talentiert, sondern auch eine äußerst motivierte Athletin“, sagt er. Außerdem hat sie sich im Gardetanz engagiert, was sicherlich zur Verbesserung ihrer Beweglichkeit und Körperbeherrschung beiträgt. Man kann sich vorstellen, wie sie mit einem strahlenden Lächeln über die Bahn fliegt und dabei die Zuschauer begeistert!
Bei den Süddeutschen Meisterschaften in Karlsruhe hat sie die Norm von 1,65 Metern erreicht und damit einen weiteren Schritt in Richtung ihrer großen Ziele gemacht. Aber auch in Teamwettkämpfen glänzt Amelie. Sie trug zur vierten Platzierung des Hünfelder SV bei den Deutschen Team-Meisterschaften bei – eine Leistung, die zeigt, dass sie nicht nur Einzelkämpferin ist.
Die Zukunft im Blick
Die Planungen für die Zukunft sind bereits in vollem Gange. 2024 wird Amelie zum Wigbert-Gymnasium in Hünfeld wechseln, was ihr sicher neue Möglichkeiten eröffnen wird. Bürgermeister Tschesnok hat angekündigt, weiterhin nach Talenten in der Rhönkampfbahn zu suchen. Vielleicht wird Amelie eines Tages ein Vorbild für andere junge Athleten, die ihren Weg in die Leichtathletik finden wollen.
Die Begeisterung für den Sport, die Amelie ausstrahlt, ist ansteckend. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sie ihre Ziele verfolgt und ob sie bald ihre beeindruckende Körpergröße im Hochsprung übertreffen wird. Die Leichtathletik hat in der Region einen neuen Stern am Himmel – und wir sind gespannt, wo die Reise für Amelie Witzel hingehen wird!
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