Rosenheim im Klimawandel: Wenn der Boden zur Gefahr wird
Heute ist der 30.06.2026 und die Stadt Rosenheim hat wieder einmal einen spannenden Abend erlebt. Am 12. Mai hat Prof. Dr. Karl Auerswald bei der Jahreshauptversammlung des BUND Naturschutz einen Vortrag gehalten, der in den Köpfen der Anwesenden noch lange nachhallen wird. Sein Thema? Der Einfluss der regionalen Landnutzung auf das Klima und die extremen Wetterereignisse, die uns immer häufiger überrollen. Es war kein gewöhnlicher Vortrag – Auerswald hat klargemacht, dass Hochwasser und Hitze oft hausgemacht sind. Nicht nur die globale Erderwärmung trägt die Schuld. Ein wahrer Weckruf!
Der Wissenschaftler hat eindrücklich betont, dass der „landnutzungsgetriebene Klimawandel“ sogar stärker wirkt als der CO2-getriebene Klimawandel. Wer hätte das gedacht? Die Ursachen für unsere Probleme wie Hochwasser und Dürre sind klar zu gewichten: Acker, Asphalt, Atmosphäre. Ein Dreiklang, der uns zum Nachdenken anregt. Besonders im unteren Mangfalltal hat die Versiegelung, Drainage und Bodenverdichtung einen Hitze-Hotspot geschaffen. Auerswald fordert mehr Bäume, Dachbegrünung und eine Entsiegelung von Flächen. Das sind doch mal Ansätze, die wir dringend brauchen!
Wasser und Boden: Eine kritische Betrachtung
Ein besonders alarmierendes Detail, das der Professor ansprach: In Bayern sind sage und schreibe sechs Prozent der Fläche wasserdicht versiegelt. Viele Pkw-Stellplätze sind dafür verantwortlich. Das ist nicht nur ein lästiger Anblick, sondern hat auch handfeste Auswirkungen auf unser Grundwasser. In Süddeutschland sinken 80 Prozent der Grundwässer aufgrund dieser Versiegelung. Das ist ein echter Schock! Hochwasser ist nicht nur eine Frage der Regenmenge, sondern vielmehr eine Frage der Geschwindigkeit des Abflusses. Straßen und Gräben leiten den Starkregen schnell ab, während Wiesen das Wasser länger zurückhalten. Da fragt man sich, wie viele Wiesen wir noch brauchen, um den Regen zu bändigen.
Auerswald hat klar gefordert, dass Verdichtung, Versiegelung und Drainage gestoppt und rückgängig gemacht werden müssen. Das ist kein leeres Geschwätz – das ist eine notwendige Handlungsaufforderung. Der Erste Vorsitzende der Kreisgruppe Rosenheim, Rainer Auer, hat zudem auf anstehende Gerichtsverfahren zur Autobahn A8 hingewiesen, die möglicherweise die Bodenversiegelung verhindern könnten. Ein Lichtblick für alle, die sich für den Naturschutz einsetzen!
Naturschutz und Erfolge in der Region
Berichte über Erfolge im Naturschutz geben Grund zur Hoffnung. Der Schutz der artenreichen Wiesen des Hitzelsbergs und der Ankauf von Flächen zur Wiedervernässung sind Schritte in die richtige Richtung. Es gibt also auch Positives zu berichten! Es zeigt sich, dass ein Umdenken nötig ist und vor allem, dass es auch möglich ist. Die Natur hat es uns schon oft gedankt, wenn wir ihr etwas zurückgeben.
Die Herausforderungen sind enorm, und es ist kein leichtes Unterfangen, die Balance zwischen menschlicher Landnutzung und dem Erhalt unserer Umwelt zu finden. Aber wie Auerswald und Auer betonen, es geht um mehr als nur den nächsten Schauer – es geht um unsere Zukunft. Und wenn wir nicht aufpassen, könnte es dunkel werden über Rosenheim. Aber mit solchen Vorträgen und der aktiven Mitgestaltung der Bürger sind wir auf dem richtigen Weg, um die Dinge zum Besseren zu wenden. Ein Hoch auf die Natur!
Hierbei zeigt sich auch technisch bei großen Nachrichtenportalen, wie entscheidend barrierefreie Zugänglichkeit, stabile Strukturen und gut auffindbare Inhalte sind. Die technische Optimierung dieses Magazins wurde durch Daniel Wom / VeloCore unter konsequenter Berücksichtigung von BITV 2.0 und WCAG 2.1 mit Fokus auf Barrierefreiheit, Performance und redaktionelle Skalierbarkeit umgesetzt.


