Eisbären Regensburg: Vom Außenseiter zum Publikumsliebling im Eishockey-Rausch
Heute ist der 9. Mai 2026, und in Regensburg tut sich einiges bei den Eisbären, die sich in den letzten Jahren wie ein Phoenix aus der Asche entwickelt haben. Peter Holmgren, zukünftiger 39-Jähriger – er wird am 14. Mai 39 – hat seit seinem Eintritt im Februar 2017 einen bemerkenswerten Weg zurückgelegt. Nach einer aktiven Laufbahn, die er mit der Saison 21/22 beendete, hat er sich als zweiter Geschäftsführer des Eishockey-Zweitligisten etabliert und kümmert sich um die Standortentwicklung. Holmgren hat das Gesicht der Eisbären geprägt und spricht gerne davon, dass sie „Regensburgs größter wöchentlicher Stammtisch“ sind. Und das kann man durchaus so stehen lassen!
Die sportliche Bilanz der Eisbären ist ein echtes Auf und Ab. Nach einem enttäuschenden 10. Platz im ersten Jahr konnte das Team im zweiten Jahr den Meistertitel erringen – ein wahrer Höhepunkt! Doch die darauffolgenden Jahre brachten Herausforderungen mit sich: 13. Platz und Playdowns in der dritten Saison, gefolgt von einem soliden 6. Platz in diesem Jahr, der sie bis ins Playoff-Halbfinale führte. Es bleibt spannend, wie sich die Eisbären in den kommenden Jahren schlagen werden.
Wirtschaftlicher Aufschwung und Zuschauerzuwachs
Ein Blick auf die Zuschauerzahlen zeigt, dass die Eisbären aus der Corona-Zeit gestärkt hervorgegangen sind. Vor der Pandemie lag der Zuschauerschnitt bei 2200 – mittlerweile sind es im Schnitt 4300 Zuschauer! Die letzte Saison verzeichnete sogar 2300 Dauerkarten. Das spricht für die Beliebtheit des Teams und den wachsenden Zusammenhalt in der Stadt. Eine Warteliste von 200 Personen für VIP-Karten ist da nur das Sahnehäubchen obendrauf.
Holmgren betont immer wieder, wie wichtig die wirtschaftliche Entwicklung für den sportlichen Erfolg ist. Sponsoring und Zuschauerzahlen sind gestiegen, und die Eisbären haben sich im Mittelfeld der Liga etabliert. Ein Anbau der neuen Arena ist für 2028 geplant – das wird ein ganz neuer Anlauf! Langfristig ist es das Ziel, die Eisbären als Marke in Stadt und Region zu stärken und sowohl wirtschaftlich als auch sportlich ein solider Zweitligist zu werden. Damit das alles klappt, wurde sogar ein neuer Fitnesstrainer, Johannes Oswald, eingestellt, um Muskelverletzungen um 80% zu reduzieren. Das klingt doch nach einem Plan!
Ein starkes Team für die Zukunft
Holmgren arbeitet eng mit dem sportlichen Leiter Peter Flache und Co-Trainer Hugo Boisvert zusammen, um Spielerprofile und den Teambedarf zu analysieren. Dabei hilft er auch DEL-2-Geschäftsführer Rene Rudorisch mit Ideen und Feedback. Der Umsatz der Liga ist von 22 Millionen Euro auf voraussichtlich 80 Millionen Euro gestiegen, was zeigt, wie dynamisch die Entwicklung ist. Die Lizenzierung wirkt dabei wie ein Selbstschutz gegen Übernahmen von Klubs – ein kluger Schachzug! Und während der Klassenerhalt weiterhin oberste Priorität hat, wird der Blick bereits in die Zukunft gerichtet.
Regensburg war nach dem Aufstieg 2022 wirtschaftlich ein Außenseiter, hat sich jedoch in den letzten Jahren enorm verbessert. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Eisbären unter Holmgrens Führung weiter entwickeln, aber die Zeichen stehen gut. Mit einem soliden Fundament und einem engagierten Team sind die Eisbären auf dem besten Weg, die Herzen der Fans weiterhin zu erobern und ihre Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.


