Heute ist der 11.07.2026 und in der charmanten Stadt Passau wurde ein ganz besonderer Tag gefeiert. Im Mittelpunkt stand die feierliche Verabschiedung von drei Seminarrektorinnen – Dagmar Cuffari, Carola Weiner und Sabine Resch. Ein großer Dank ging von Anja Wagner-Hölzl und Rudolf Lentner an diese beeindruckenden Frauen, die sich über Jahre hinweg engagiert haben, um zukünftige Religionslehrkräfte auszubilden. Als Zeichen der Wertschätzung erhielten sie eine Sonnenblume – ein einfaches, aber wunderschönes Geschenk, das für die Wärme ihrer Arbeit steht.

Der Festakt war gut besucht. Unter den Anwesenden waren Pfar­rer Wolfgang de Jong, Ralf Rainer, der leitende Regierungs schul­di­rek­tor von Niederbayern, Klaus Sterner, Schulamtsdirektor für Passau Land und Stadt, und Ulrike Misdziol, Schulamtsdirektorin für Rottal-Inn. Auch zahlreiche Schul­lei­te­rin­nen und Schul­lei­ter der Missio-Kandidatinnen und -Kandidaten ließen sich diesen besonderen Anlass nicht entgehen, ebenso wie Vertreter des Schul- und Personalreferats des Bistums Passau. Die musikalische Umrahmung durch den Chor und Instrumentalisten des Maristen­gymnasiums Fürstenzell sorgte für eine festliche Atmosphäre. Lina vom Berg leitete das Orchester, während Bernd-Michael Tack die musikalische Leitung übernahm und Dr. Roland Feucht an der Orgel die Klänge zum Leben erweckte.

Die Bedeutung der Missio canonica

Doch was genau steckt hinter der Missio canonica? Künftige Religionslehrerinnen studieren an einer Universität Katholische Religion und haben die Möglichkeit, nach bestandener 1. Staatsprüfung eine Kirchliche Unterrichtserlaubnis zu beantragen. Dies geschieht beim zuständigen Bistum – in unserem Fall beim Bistum Passau. Die erforderlichen Unterlagen sind nicht ohne: Eine Kopie der 1. Staatsprüfung, ein aktueller Nachweis über Taufe und Firmung sowie eine Bestätigung über die Studienbegleitung durch das Mentorat des Schulreferates müssen eingereicht werden. Die kirchliche Unterrichtserlaubnis ist dann für maximal drei Jahre gültig.

Nach der 2. Staatsprüfung können die Religionslehrerinnen die Missio canonica vom Bischof des Bistums erhalten. Ein weiterer Schritt auf dem Weg, der für viele eine große Ehre darstellt. Absolventen des Religionspädagogischen Seminars in Passau können die Missio canonica beantragen. Diese wird nur erteilt, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind. Die Antragsunterlagen gibt es direkt bei den kirchlichen Seminarrektoren – ein klarer Weg, um den Traum vom Religionsunterricht zu verwirklichen.

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Ein Dank an alle Unterstützer

In den Rückblicken des Festakts wurde auch den Familien und Freunden gedankt, die die Rektorinnen auf ihrem Weg unterstützt haben. Pastoralreferent Georg Bruckmaier und Pastoralreferentin Monika Schüllner betonten die Wichtigkeit dieser Unterstützung. Schüllner sprach die Dankbarkeit an Jesus an – für die Führung und die Unterstützung, die bei der Verwirklichung ihrer Ziele und Pläne stets spürbar war. Es war ein Tag voller Emotionen, der die Verbundenheit und den Zusammenhalt der Gemeinschaft verdeutlichte.

Der Festakt war nicht nur eine Verabschiedung, sondern auch ein feierlicher Ausblick auf die Zukunft der Religionslehrer*innen in unserer Region. Ein Tag, der in Erinnerung bleibt und zeigt, wie wichtig die Ausbildung und Unterstützung junger Menschen in der Religionspädagogik ist. Passau lebt von solchen Momenten, die uns zusammenbringen und die Bedeutung von Gemeinschaft und Glauben in unserer Gesellschaft unterstreichen.

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