Aufruhr in Passau: AfD-Abgeordneter Ralf Stadler wegen Volksverhetzung verurteilt
Heute ist der 8.07.2026 – und in Passau ist die Aufregung groß. Ralf Stadler, ein AfD-Abgeordneter aus Bayern, wurde vom Amtsgericht Passau zu einer Strafe von 26.400 Euro verurteilt. Ziemlich heftige Summe, oder? Die Vorwürfe, die gegen ihn im Raum stehen, sind alles andere als harmlos: Volksverhetzung, Gewaltdarstellung und Verletzung von Persönlichkeitsrechten. Das macht schon nachdenklich.
Der ganze Schlamassel nahm seinen Anfang in einem Regionalzug, als Stadler in einen Konflikt mit zwei Migranten geriet, die die Zugtüren blockierten. Da scheint er kurz die Contenance verloren zu haben. „Pack“ hat er sie genannt und versucht, sie aus dem Zug zu schieben – und das alles wurde auch noch auf Video festgehalten, das er im Internet veröffentlichte. Ganz schön dreist, oder? Auch die Bahnmitarbeiter bekamen ihr Fett weg, während er sich abwertend über die Migranten äußerte. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten.
Die Ermittlungen und die Strafe
Die Münchner Generalstaatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen, und im Juni 2025 war es dann soweit: Der Landtag hob Stadlers Immunität auf. Zunächst erhielt er einen Strafbefehl über 150 Tagessätze, doch das ließ er nicht auf sich sitzen und legte Einspruch ein. Das Amtsgericht Passau entschied schließlich, dass 160 Tagessätze zu je 165 Euro das richtige Maß seien. Und das ist noch nicht alles: Stadler kündigte an, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Ein echter Kämpfer, könnte man sagen, auch wenn die Umstände alles andere als erfreulich sind.
Doch das ist noch längst nicht alles, was ihm zur Last gelegt wurde. Ein weiteres, brisantes Thema sind Videos, die angeblich die Hinrichtung von russischen Gefangenen durch ukrainische Soldaten zeigen. Stadler leitete ein solches Video weiter – da fragt man sich wirklich, was in einem Politiker vorgeht. Im Bayerischen Landtag hat er sich den Ruf eines Störenfrieds erarbeitet, das ist kein Geheimnis. Insgesamt sieben Rügen und Ordnungsrufe hat er seit 2018 kassiert. Eine Rüge gab es beispielsweise, weil er eine Rede der grünen Fraktionsvorsitzenden Katharina Schulze störte.
Die Reaktionen und die Konsequenzen
Angesichts solcher Vorfälle hat der Bayerische Landtag Ordnungsgelder von bis zu 2000 Euro für störendes Verhalten von Abgeordneten eingeführt. Man könnte sagen, Stadler hat mit seinem Verhalten wirklich dazu beigetragen, dass solche Regelungen notwendig wurden. Die Frage bleibt: Wie geht es weiter? Wird er tatsächlich Berufung einlegen? Und was bedeutet das für seine politische Zukunft? In einem Land, in dem politische Debatten oft hitzig geführt werden, ist es mehr als spannend, wie sich die Situation weiterentwickelt.
Die Stimmung in Passau ist angespannt, und die Bürger haben klare Meinungen zu dem Thema. Einige unterstützen Stadler, andere sind empört über sein Verhalten. Man kann sich nur fragen, wie lange solche Konflikte noch die öffentliche Diskussion dominieren werden. Vielleicht sind wir in einer Zeit, in der die Grenzen des Sagbaren immer mehr verschoben werden. Die nächsten Wochen werden zeigen, wie es weitergeht, und ob Stadler seinen Platz im Landtag behaupten kann oder nicht.
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