In der Diözese Passau blüht eine besondere Partnerschaft auf, die nun schon seit 30 Jahren besteht. Die Katholische Landbewegung (KLB) Passau e.V. und die Caritas der senegalesischen Diözese Saint Louis haben sich zusammengefunden, um für die „Eine Welt“ zu arbeiten. Es ist eine Verbindung, die Menschen aus dem ländlichen Bayern und Senegal miteinander vereint. Trotz der Herausforderungen, die die Corona-Pandemie und personelle Veränderungen mit sich brachten, gibt es nun Hoffnung auf ein neues Kapitel dieser Beziehung.

Der neue Bischof von Saint Louis, Augustin Ndiaye, hat kürzlich mit einer Caritas-Delegation Bad Griesbach besucht. Solche Besuche sind nicht nur Zeichen der Verbundenheit, sondern auch der Aufbruch zu neuen gemeinsamen Projekten, die das Ziel verfolgen, das Leben der Menschen vor Ort zu verbessern. Die Frage, die sich viele stellen: Wie kann man aus der Partnerschaft noch mehr herausholen? Die Menschen hier und dort haben so viel zu geben und zu lernen!

Gemeinsam für eine bessere Zukunft

Das Engagement geht über die bloße Partnerschaft hinaus. In einem anderen Kontext wird deutlich, dass auch die Caritas Dakar und die KLB Augsburg an einem gemeinsamen Dreijahresprogramm arbeiten, das darauf abzielt, die Lebensbedingungen im ländlichen Senegal nachhaltig zu verbessern. Hier stehen Bildungsangebote, landwirtschaftliche Schulungen und die Förderung von Fraueninitiativen im Vordergrund. Ein wichtiges Thema ist auch die Sensibilisierung für Umwelt- und Klimaschutz. Das klingt alles so unglaublich wichtig und notwendig!

Dominique Sene, der Direktor der Caritas Dakar, war vor kurzem in Deutschland, um über mögliche Fortsetzungen des Projekts zu sprechen. Zusammen mit Barbara Albrecht von Misereor und Petra Hüttenhofer von der KLB Augsburg wurde eine Bilanz des bisherigen Programms gezogen. Die Evaluierung dieser Projekte ist entscheidend, denn sie wird darüber entscheiden, ob und wie diese wichtigen Initiativen weitergeführt werden können.

Unsicherheiten und Hoffnungen

Doch ganz ohne Herausforderungen läuft das nicht. Die Unsicherheiten in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit sind spürbar, insbesondere durch die Kürzungen im Bundeshaushalt für 2024. Die Förderung von Nichtregierungsorganisationen, die mit Partnern im Globalen Süden zusammenarbeiten, ist davon betroffen. Das macht die ganze Sache nicht einfacher. Es bleibt abzuwarten, wie die internen Gremien von Misereor und der KLB Augsburg entscheiden werden. Aber der Wille zur Weiterarbeit ist ungebrochen. Das ist doch schon mal etwas!

So bleibt das Ziel klar: Auch über 2025 hinaus möchten alle Beteiligten Zukunftsperspektiven für die Menschen im ländlichen Senegal schaffen. Bildung, Teilhabe, nachhaltige Landwirtschaft und Solidarität sollen den Weg ebnen. Irgendwie ist es beruhigend zu wissen, dass solche Partnerschaften bestehen und dass es Menschen gibt, die sich für eine bessere Zukunft einsetzen. Auch wenn die Herausforderungen groß sind, bleibt die Hoffnung, dass die Zusammenarbeit weiterhin Früchte trägt und das Leben vieler Menschen verbessert.