Heute ist der 30.04.2026 und viele Bayerinnen und Bayern freuen sich auf den bevorstehenden Maifeiertag. Doch bevor die Freude über den freien Tag aufkommt, gibt es eine wichtige Warnung: Der ADAC warnt vor langen Staus auf deutschen Autobahnen, speziell am Donnerstag und Freitag. Der 30. April zählt traditionell zu den staureichsten Tagen des Jahres, und das zum Teil wegen der zahlreichen Kurzurlaube und Ausflüge, die viele Menschen in die Natur oder in die Berge treiben.
Besondere Staugefahr besteht am Donnerstagnachmittag und -abend sowie am Freitagvormittag, wenn die Ströme der Reisenden in Richtung Süden zu den Alpen und nach Italien, insbesondere zum beliebten Gardasee, ansteigen. Die Verkehrsbelastung wird durch etwa 800 Baustellen auf den Autobahnen zusätzlich verstärkt. Reisende sollten sich auf eine hohe Frequentierung der stark belasteten Streckenabschnitte einstellen und sich gegebenenfalls Alternativen überlegen, um Stauzentren und Baustellen zu umfahren.
Staugefahr und Abfahrtssperrungen
Einige Kommunen in Bayern und Österreich haben bereits Abfahrtssperrungen verhängt, um den Verkehr besser regeln zu können. Besonders die B182, auch bekannt als alte Brenner Straße, wird häufig als Schleichweg genutzt, wobei Dosierampeln eingesetzt werden, um das Verkehrsaufkommen zu regulieren. Doch auch hier ist Vorsicht geboten: Wer auf Umleitungen ausweicht, könnte schnell in einen weiteren Stau geraten.
Die ADAC Stauprognose listet eine Vielzahl von besonders belasteten Staustrecken auf. Dazu gehören unter anderem die A1 von Fehmarn über Lübeck nach Hamburg, die A3 von Oberhausen nach Köln sowie die A8 von Karlsruhe nach München. Generell ist damit zu rechnen, dass die Straßen in den kommenden Tagen stark frequentiert sein werden.
Rückreiseverkehr und Frühlingsfeste
Am Sonntagnachmittag wird zudem mit leichtem Rückreiseverkehr gerechnet, wenn Tagesausflügler wieder nach Hause fahren. Auch die Benzin- und Dieselpreise könnten das Staugeschehen dämpfen, da einige Reisende möglicherweise auf öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrgemeinschaften umsteigen. Hinzu kommen die zahlreichen Frühlingsfeste, die in vielen Regionen gefeiert werden, was zusätzliches Verkehrsaufkommen verursacht.
Wer sich also auf die Reise macht, sollte genügend Zeit einplanen, die aktuelle Verkehrslage im Blick behalten und sich auf mögliche Wartezeiten einstellen. Und nicht vergessen: Die Rettungsgasse muss bereits bei stockendem Verkehr gebildet werden, um im Notfall schnell reagieren zu können. Für Nichteinhaltungen drohen Bußgelder von bis zu 320 Euro.
Insgesamt gilt: Wer heute oder morgen auf die Autobahn möchte, sollte sich gut vorbereiten und sich gegebenenfalls alternative Routen überlegen, um die Staus zu umgehen. Gute Reise und einen entspannten Maifeiertag!