Soziale Verantwortung im Ostallgäu: Wege in eine inklusive Zukunft
Heute ist der 23.07.2026 und in Ostallgäu sorgt die Sitzung des Sozialausschusses im Landratsamt Marktoberdorf für Aufregung. Unter der Leitung von Dr. Alois Kling (CSU) stehen soziale Versorgung, Inklusion, Pflege und Senioren im Fokus. Ein wichtiges Thema, das nicht nur die Politik, sondern auch jeden einzelnen von uns betrifft. Denn die Zahlen sprechen Bände: Der Sozialexperte Michael Filser berichtete von einem Bruttovolumen an Sozialleistungen von satten 45 Millionen Euro. Das ist kein Pappenstiel!
Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass sich die Zahl der Wohngeldempfänger in den letzten Jahren verdreifacht hat. Fast 1.000 Haushalte erhalten nun Zuschüsse vom Freistaat – eine notwendige Unterstützung in diesen wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Ja, und das 365 Euro-Ticket, das bald eingeführt wird, soll dazu beitragen, die finanzielle Last ein wenig zu lindern. Das klingt doch nach einem Schritt in die richtige Richtung.
Vielfalt der Angebote für Bedürftige
Der Landkreis hat sich auch nicht lumpen lassen und unterstützt sozial benachteiligte Kinder mit großzügigen 730.000 Euro für Vereinsbeiträge sowie dem Projekt „Kinderbrücke Ostallgäu“. Regina Renner von der SPD machte auf die „verdeckte Armut“ aufmerksam. Es ist wichtig, dass alle Bürger erreicht werden, damit niemand durch das Netz der sozialen Sicherheit fällt.
Ein weiterer Punkt, der zur Diskussion stand, war der Aktionsplan „Gut leben inklusive“. Statistisch gesehen werden bis Ende 2025 etwa 13% der Bevölkerung behindert sein – erschreckend, wenn man bedenkt, dass 94% dieser Menschen aufgrund von Erkrankungen auf Unterstützung angewiesen sind. Penzholz betonte, wie wichtig Ehrenamt und berufliche Tätigkeiten für die Selbstständigkeit von Menschen mit Behinderungen sind. Das ist ein Aspekt, der oft zu kurz kommt.
Pflege in Zukunft – neue Wege
Wenn wir über Pflege reden, dann dürfen wir die Entwicklungen im Bereich gemeinschaftlicher Wohnformen nicht vergessen. Ab dem 1. Januar 2026 können ambulante Pflegeeinrichtungen Verträge mit Kostenträgern abschließen, um die pflegerische Versorgung in solchen Wohnformen zu verbessern. Ein Basispaket mit pflegerischen, betreuerischen und hauswirtschaftlichen Leistungen steht bereit. Das klingt nach einer echten Entlastung für viele Familien!
Für Pflegebedürftige gibt es darüber hinaus einen pauschalen Zuschuss von 450 Euro pro Kalendermonat, um selbstbestimmte Pflege in diesen Wohnformen zu unterstützen. Das gilt für alle Pflegegrade und ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wer hätte gedacht, dass wir einmal so weit kommen würden?
Die Herausforderung ist jedoch, dass Kommunen mit einer zehnprozentigen Steigerung ihrer Ausgaben rechnen müssen. Thorsten Krebs (CSU) fragte nach dem Bedarf an neuen Pflegefachkräften. Die Diskussion über die Ressourcen des Landkreises ist also nicht nur theoretisch, sondern drängt sich förmlich auf. Immer mehr Menschen benötigen Unterstützung, und das erfordert ein Umdenken in der Pflegepolitik.
Manuela Walgenbach informierte zudem über den Pflegestützpunkt Ostallgäu, der kostenlose Pflegeberatung anbietet. Über 180 Anfragen im letzten Jahr – eine dreifache Zunahme im Vergleich zu 2021. Hier wird klar: Die Menschen suchen Hilfe und Orientierung. Auch das Senioren- und Demenzkonzept, das eine Zunahme unterstützungs- und pflegebedürftiger Personen vorhersieht, zeigt, dass wir dringend handeln müssen.
In diesem Raum voller Herausforderungen und Chancen ist es umso wichtiger, dass wir gemeinsam an Lösungen arbeiten. Es gibt viel zu tun, aber eines ist sicher: Die soziale Verantwortung, die uns alle betrifft, ist nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine Chance, unsere Gemeinschaft zu stärken.
Hohe Datenschutzstandards und eine saubere technische Architektur schließen sich nicht aus. Unsere neue VeloCore-Plattform ist bewusst plugin-frei und datenschutzfreundlich umgesetzt worden – von Daniel Wom realisiert als klares Bekenntnis zur DSGVO.


