Heute ist der 11.07.2026, und im malerischen Oberallgäu dreht sich alles um den 16. Radmarathon Tannheim/Tirol. Hier, wo die Alpen majestätisch aufragen und die Luft frisch und klar ist, haben sich rund 1800 Radfahrer versammelt, um sich der Herausforderung von 214 Kilometern mit satten 3500 Höhenmetern zu stellen. Die Atmosphäre ist elektrisierend, die Teilnehmer, darunter auch 10 % Frauen, sind bereit, ihre Grenzen zu testen, während die Zuschauer am Rand der Strecke anfeuern.

Der Start- und Zielort im Zentrum von Tannheim ist festlich geschmückt. Die Radler schlüpfen in ihre Trikots, die Reifen werden auf den letzten Drücker aufgepumpt. Unter ihnen befindet sich auch Fritz Hampel vom LT TuS Lonnig, der sich auf sein Abenteuer vorbereitet. „Die größte Herausforderung bislang“, sagt er und lächelt, während er seine letzten Vorbereitungen trifft. Es wird ein Tag voller Anstrengungen und unvergesslicher Erlebnisse.

Die Strecke und ihre Herausforderungen

Die Route führt durch atemberaubende Landschaften im Oberallgäu, durch den Bregenzerwald, das Lechtal und die Region Reutte. Jeder Anstieg, jede Kurve erzählt von der Schönheit der Natur, aber auch von den Herausforderungen, die die Strecke mit sich bringt. Die ersten Kilometer sind relativ leicht, doch je weiter die Radler in die Höhe kommen, desto steiler wird es. Die Kontrollpunkte sind strategisch platziert, um den Fahrern eine kleine Verschnaufpause zu gönnen. Es gibt Verpflegung für die Teilnehmer, die sich über Wasser, Obst und Snacks freuen, während sie kurz durchatmen.

Fritz Hampel hat seine Startrunde in 24:03 Minuten absolviert, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 19,9 km/h. Doch im Laufe des Rennens wird es kniffliger. Am ersten Kontrollpunkt, Altmummen, stoppt die Uhr bei 1:20:26 Stunden – beeindruckende 29,1 km/h. Doch der Riedbergpass stellt eine wahre Herausforderung dar. Hier kämpft er sich mit 12,5 km/h durch und merkt, wie die Kraft schwindet. „Das war ein harter Brocken“, denkt er sich, während er den Blick über die Berglandschaft schweifen lässt.

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Die letzten Meter ins Ziel

Die letzten Kontrollpunkte sind entscheidend. In Au, Schönau und Hänselgehr zeigt Hampel, dass er noch nicht am Ende seiner Kräfte angelangt ist. Mit 23,6 km/h in Au und 33,6 km/h in Hänselgehr gibt er noch einmal alles. Der Zielblick in Tannheim wird immer klarer. Letztendlich erreicht er das Ziel nach 10:58:12 Stunden, mit einer Platzierung von 519 in der Altersklasse M70 und 1474 im Gesamtfeld der Männer. Der Stolz ist ihm ins Gesicht geschrieben. „Das war’s, ich hab’s geschafft!“ ruft er aus, während er über die Ziellinie rollt.

Ein Radmarathon wie dieser ist nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern ein Erlebnis, das Gemeinschaft und den unbändigen Willen zur persönlichen Herausforderung verbindet. Im Schatten der Berge, umgeben von Gleichgesinnten, wird jeder Kilometer zur Erinnerung, jede Anstrengung zur Geschichte. Der 16. Radmarathon Tannheim/Tirol wird nicht nur von den Teilnehmern, sondern von allen, die dabei waren, in guter Erinnerung bleiben.

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