Heute ist der 4. Juli 2026, und die Straßen im Oberallgäu stehen wieder im Fokus der Verkehrsteilnehmer. Wer sich in den nächsten Tagen auf der B19 bewegen möchte, sollte gut aufpassen. Die wichtigste Verkehrsader im südlichen Oberallgäu wird in der kommenden Woche gleich für zwei Nächte komplett gesperrt. Die Sperrungen beginnen am Montag, 6. Juli, um 18 Uhr und enden am Dienstag um 6 Uhr. Danach folgt eine zweite Nacht sperrungsfrei, bevor es am Dienstag ab 18 Uhr wieder zu Einschränkungen kommt, die bis Mittwochmorgen, 6 Uhr, andauern. Das betrifft den Abschnitt zwischen Fischen-Weiler und Sigishofen, wo die Asphaltdeckschicht eingebaut wird.

Für all jene, die auf eine Umleitung hoffen, gibt es gute Nachrichten: Der Verkehr wird über die Kreisstraßen OA26, OA4 und OA5 umgeleitet. Und das ist wichtig, denn die B19 ist seit Monaten nur eingeschränkt nutzbar. Während die Fahrtrichtung Süden mehr oder weniger rollt, ist der Verkehr nach Norden, also in Richtung Sonthofen und Immenstadt, gesperrt. Ganz schön frustrierend für Pendler und Anlieger, die sich an die Baustellen gewöhnen mussten.

Einblick in die Bauarbeiten

Die Gesamtsanierung der B19 im südlichen Oberallgäu schlägt mit rund 4,5 Millionen Euro zu Buche. Ein stolzer Betrag, aber notwendig, um die Straßen in Schuss zu halten. Die Bauarbeiten laufen bereits seit Wochen, und die Einbahnregelung wird voraussichtlich bis Ende Juli bestehen bleiben. Die Hoffnung der Anwohner: Vor den Sommerferien soll die B19 zwischen Kempten, Immenstadt, Sonthofen und Oberstdorf wieder in beide Richtungen befahrbar sein.

Doch das ist nicht alles – an der Kreuzung bei Waltenhofen wird ebenfalls fleißig geschraubt. Die erste Bauphase ist bereits abgeschlossen, doch die zweite und dritte Phase haben am 15. Juni begonnen. Insbesondere die Bauphase Nord, die sich zwischen der Buchenberger Straße und der Oberen Eicher Straße erstreckt, sieht Vollsperrungen bis zum 10. Juli vor, allerdings nur nachts.

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Umleitung und Verkehrssicherheit

Für Fahrzeuge unter 12 Tonnen gibt es eine Umleitung über Hegge, während schwerere Fahrzeuge auf die A980 und A7 ausweichen müssen. Tagsüber bleibt die Fahrtrichtung Süden aber befahrbar – also nicht alles verloren! Dennoch, bei Baustellen kann es auch zu unerwarteten Problemen kommen. Staus, schlechte Sicht und manchmal auch Hindernisse auf der Fahrbahn – da kann es schnell mal eng werden. Man kennt das ja, wenn man plötzlich vor einem Geisterfahrer steht oder ein Reifen auf der Straße liegt. Sicherheit geht vor, das steht fest.

Und wenn ihr denkt, das war’s schon, dann aufgepasst: In den kommenden Monaten wird die Bauphase Mitte, die sich von der B19-Kreuzung bis zur Abzweigung Buchenberger Straße erstreckt, bis zum 6. November dauern. Die Bauarbeiten sind also noch lange nicht vorbei. Das wird eine echte Geduldsprobe für alle Verkehrsteilnehmer hier im Oberallgäu. Aber hey, was wäre das Leben ohne ein bisschen Baustellenabenteuer? Wir halten die Daumen, dass alles schnell und reibungslos über die Bühne geht!

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