In Regensburg, im charmanten Stadtteil Galgenberg, nimmt ein wegweisendes Wohnprojekt Formen an. Die BayernHeim GmbH plant den Bau von 125 neuen Wohnungen, die modernen und barrierefreien Wohnraum bieten. Mit einem Investitionsvolumen von über 46 Millionen Euro, wovon etwa 37,2 Millionen Euro durch den Freistaat Bayern gefördert werden, soll hier ein Zuhause für mehr als 300 Menschen geschaffen werden.
Das Projekt besteht aus acht Gebäuden, die nicht nur den Anforderungen an Barrierefreiheit gerecht werden, sondern auch über Balkone oder Terrassen verfügen. Geplant sind Wohnungen mit ein bis vier Zimmern, die sowohl für Singles als auch für Paare und Familien geeignet sind. Ein weiterer Pluspunkt: Auf dem VIVO-Areal wird ein Gemeinschaftsraum entstehen und in der Nähe stehen Nahversorgungseinrichtungen zur Verfügung. Für die kleinen Bewohner sind zudem vier Spiel- und Begegnungsflächen zwischen den Wohngebäuden geplant.
Moderne Infrastruktur und Anbindung
Die sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist ein weiterer Vorteil des neuen Wohnprojekts. Zwei Bushaltestellen befinden sich in weniger als 300 Metern Entfernung, was den Bewohnern eine bequeme Mobilität ermöglicht. Zudem stehen 77 Tiefgaragenstellplätze, 176 Fahrradstellplätze sowie 19 Stellplätze für Lastenfahrräder zur Verfügung – ideal für eine umweltfreundliche Fortbewegung.
Die Realisierung der Gebäude erfolgt mit einem modernen modularen Bausystem, das die Nutzung von vorgefertigten Großmodulen beinhaltet. Darüber hinaus werden alle Gebäude mit Fernwärme versorgt, was einen nachhaltigen Beitrag zur Energieeffizienz leistet. Der Spatenstich fand bereits im Mai 2025 statt, und die Fertigstellung der Wohnungen ist für Ende 2026 angestrebt. Dies ist das erste BayernHeim-Projekt in der Oberpfalz, und weitere Vorhaben in Burglengenfeld und Neumarkt sind ebenfalls in Planung.
Langfristige Bezahlbarkeit im Fokus
Ein wichtiges Merkmal des Projekts ist die Belegungsbindung der Wohnungen, die über 55 Jahre beträgt. So wird sichergestellt, dass die Mieten langfristig bezahlbar bleiben, was besonders in Zeiten steigender Wohnkosten von großer Bedeutung ist. Diese Maßnahme ist Teil der umfassenden Wohnraumförderung, die der bayerische Bauminister Christian Bernreiter (CSU) beim Richtfest bekannt gab. Im Doppelhaushalt 2026/27 sind dafür 3,6 Milliarden Euro vorgesehen.
Zusätzlich unterstützt der Freistaat Bayern auch die behindertengerechte Anpassung von Wohnraum im Rahmen des Bayerischen Wohnungsbauprogramms. Hierbei können Fördermittel in Form eines leistungsfreien Baudarlehens von bis zu 10.000 Euro beantragt werden, vorausgesetzt die Einkommensgrenzen werden eingehalten. Die förderfähigen Maßnahmen umfassen unter anderem den Umbau von Wohnungen sowie den Einbau entsprechender sanitärer Anlagen und baulicher Einrichtungen, die den Wohnraum an die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen anpassen.
Das neue Wohnprojekt in Regensburg ist somit nicht nur ein Schritt in Richtung moderner und nachhaltiger Lebensqualität, sondern auch ein Beispiel dafür, wie soziale Verantwortung und staatliche Förderungen Hand in Hand gehen können, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Für alle Interessierten stehen die zuständigen Stellen bereit, um weitere Informationen und Unterstützung bei der Antragstellung zu bieten.