Im Frankenland liegt der Fußball komplexer als je zuvor. Ein Blick auf das jüngste Heimspiel des ASV Neumarkt gegen die SpVgg SV Weiden offenbart die Sorgen der Mannschaft. Der ASV musste sich mit 1:2 geschlagen geben, was die dritte Niederlage in Folge vor heimischer Kulisse bedeutet. Der Rückstand auf den begehrten Relegationsplatz zwei beträgt nun fünf Punkte. „Ehrlicherweise sind wir im Aufstiegsrennen tot“, äußerte sich Trainer Sven Zurawka nach dem матч, deutlich angespannt nach der bitteren Niederlage. NN berichtet.
Für die Neumarkter war es ein weiteres unglückliches Kapitel in einer bescheidenen Saison. Das Match wurde aufgrund eines unbespielbaren Platzes dreimal verschoben, bis es endlich am Dienstagabend im vierten Anlauf stattfand. Das Team von Coach Zurawka bot in der ersten Halbzeit eine enttäuschende Leistung, drängte wenig auf das Weidener Tor. In der 17. Minute musste die Heimmannschaft dann auch noch den ersten Rückstand hinnehmen, als Josef Rodler, nach einer präzisen Flanke von Niklas Lang, das 1:0 für Weiden erzielte. Neumarkt konterte jedoch schnell: Peter Grübl sorgte in der 24. Minute für den Ausgleich, nachdem ein Weidener Fehlpass ihm die Chance bot, zum 1:1 zu treffen. Diese Aktion war jedoch die einzige nennenswerte Möglichkeit für Neumarkt in der ersten Halbzeit.
Zweite Hälfte – Auf und Ab
In der zweiten Halbzeit zeigten die Neumarkter endlich mehr Biss und kamen zu einigen Gelegenheiten. Insbesondere Selim Mjaki sorgte mit seiner Offensive für Gefahr, besonders in den Minuten 54, 62 und 86, als er mehrmals nur knapp am Tor vorbeischoss. Die Gäste aus Weiden hatten jedoch auch ihre Chancen: Lukas Schaller vergab in der 55. Minute eine hervorragende Gelegenheit für Weiden.
Nachdem Neumarkt in der 73. Minute mit Morris Adelabu und Leon Gümpelein frische Kräfte brachte, keimte Hoffnung auf. Doch in der 80. Minute fiel das entscheidende 2:1 für Weiden durch Jahi Sylejmani nach einer Ecke. Gümpelein, der zuvor den Weidener Torwart getestet hatte, erhielt in der 89. Minute eine Gelbe Karte und wurde nach einer Beschwerde mit Gelb-Rot des Platzes verwiesen. Auch Coach Zurawka musste nach einer Beschwerde frühzeitig zum Duschen, was die angespannte Situation noch weiter zuspitzte. Mittelbayerische hat die Details zusammengetragen.
Die Lage im Überblick
Mit der aktuellen Form hat der ASV Neumarkt die Aufstiegshoffnungen erst einmal begraben. Das Team wird sich neu fokussieren müssen, wenn es noch eine Chance auf den Relegationsplatz zwei behalten will. Die nächste Herausforderung wartet bereits, und die Mannschaft braucht dringend einen Befreiungsschlag. Für weitere Informationen zur Bayernliga Nord besuchen Sie die Seite Kicker.