Pawel Rogacki: Der Wasserheld von Neu-Ulm, der Sommerträume wahr werden lässt
Heute ist der 28.06.2026 und die Sonne brennt auf das Freibad im Neu-Ulmer Donaubad. Bei Temperaturen um die 30 Grad strömen unzählige Besucher, die sich nach einer Abkühlung sehnen, in die erfrischenden Becken. An einem einzigen Tag wurden sogar 4.580 Gäste gezählt! Und mitten drin ist Pawel Rogacki, der mit seinem Team für die Sicherheit und das Wohlbefinden der Schwimmer sorgt.
Pawel, der als Teamleiter arbeitet, hat eine ganz besondere Verbindung zum Wasser. Schon als kleiner Bua hat er seinen ersten Rettungsschwimmerschein mit zehn Jahren gemacht. Man könnte sagen, das Wasser liegt ihm im Blut – sein Großvater war Hausmeister in einem Feriendorf und hat ihm sicherlich viele Geschichten über das Leben am Wasser erzählt. Diese Leidenschaft hat ihn sicher geprägt, und jetzt sorgt er für Ordnung und Sicherheit im Freibad.
Die Herausforderung im Freibad
Die Aufgaben, die Pawel und sein Team zu meistern haben, sind vielfältig. Chemie, Physik und handwerkliches Geschick – all das ist gefragt, um die Wasserqualität ständig zu überwachen. Aktuell beträgt die Wassertemperatur im Freibad etwa 28 Grad, was über dem Sollwert von 25,5 Grad liegt. Hohe Temperaturen bringen jedoch ihre eigenen Herausforderungen mit sich, insbesondere beim Chlorgehalt des Wassers. Deshalb müssen täglich 30 Liter Frischwasser pro Badegast zugeführt werden, um die Wasserqualität aufrechtzuerhalten.
Das Freibad hat von Dienstag bis Freitag bereits ab 7 Uhr für Frühschwimmer geöffnet, während es montags erst um 12 Uhr nach einer gründlichen Reinigung losgeht. An den Wochenenden dürfen sich die Besucher ab 9 Uhr auf ein erfrischendes Bad freuen. Die Becken des Donaubads fassen insgesamt stolze 4,5 Millionen Liter Wasser! Das Wasser wird über Überlaufrinnen abgesaugt, gefiltert und desinfiziert, bevor es wieder zurück ins Becken fließt. Ein ständiger Kreislauf, der viel Aufmerksamkeit erfordert.
Pawel Rogacki: Der Mensch hinter der Bademeister-Maske
Für Pawel ist Sicherheit das A und O. Er möchte, dass alle Besuchergruppen ihren Spaß haben, ohne sich um ihre Sicherheit sorgen zu müssen. Und das ist nicht immer einfach, besonders wenn die Witterung so hochsommerlich ist. Seine Improvisationsfähigkeit und sein Fingerspitzengefühl kommen da oft zum Einsatz. „Manchmal muss man einfach kreativ sein“, sagt er, und das merkt man ihm an. Es ist beeindruckend zu sehen, wie er mit einem Lächeln auf den Lippen auch in hektischen Momenten Ruhe bewahrt.
Im Herbst und Winter verwandelt sich das Schwimmerbecken in eine Kältetechnik für das Eisstadion. Eine ganz andere Welt, in der Pawel ebenfalls seine Fähigkeiten einbringen kann. Es ist bemerkenswert, wie er zwischen den verschiedenen Aufgaben wechselt und dabei stets den Überblick behält. Die Verbindung zwischen Sommer- und Wintersport ist für ihn eine besondere Herausforderung, die er mit Bravour meistert.
So bleibt das Donaubad ein beliebter Ort für alle, die der Sommerhitze entfliehen wollen. Pawel Rogacki, mit seiner Leidenschaft und seinem Engagement, sorgt dafür, dass jeder Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Egal ob Frühschwimmer oder Familienausflug – hier ist für jeden etwas dabei. Es ist einfach nur schön zu sehen, wie viel Freude das Wasser den Menschen bringt!
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