Heute ist der 30.06.2026 und wir schauen uns mal an, was in Neu-Ulm und Umgebung so im Bereich Müllentsorgung los ist. Die Müllautos der Firma Knittel sind bereits fleißig unterwegs. Alle 14 Tage leeren sie in elf Landkreiskommunen die Restmülltonnen im Auftrag des Abfallwirtschaftsverbands (AWB). Das sorgt für eine gewisse Regelmäßigkeit im Müllchaos – denn wir wissen ja, wie schnell der Abfall sich stapelt, wenn man einmal vergisst, die Tonne rechtzeitig rauszustellen!

Einmal pro Haushalt sind verpflichtende Leerungen vorgesehen, und zwar acht Mal im Jahr. Jede weitere Abfuhr? Die ist freiwillig und wird nach Anzahl der Leerungen abgerechnet. Das gibt den Bürgern die Möglichkeit, ihren Müll selbst zu managen und eventuell auch ein bisschen Geld zu sparen. Es wird sogar darüber diskutiert, ob man Restmüll gegen Gebühr an Wertstoffhöfen abgeben kann. Die Idee kommt nicht von ungefähr – Illertissens Bürgermeister Jürgen Eisen hat bereits geäußert, dass die Bürger bereit wären, dafür zu zahlen. Da könnte sich was Interessantes anbahnen!

Eine interessante Entwicklung in der Müllentsorgung

Die Gespräche zwischen AWB und Knittel sind bereits im Gange. AWB-Werkleiter Thomas Moritz hat erklärt, dass dieser Service schnell umgesetzt werden kann, sobald man sich mit Knittel einig wird. Auch wenn die Zahlen bislang nicht berauschend sind – in den abgedeckten Kommunen wurden durchschnittlich 29 Kilogramm Müll pro Person entsorgt, was auf ein Jahr hochgerechnet 95 Kilo ergibt. Das klingt irgendwie nach einer positiven Entwicklung. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Müllwert in Deutschland liegt zwischen 150 und 160 Euro pro Kopf. Vielleicht sind wir hier in Bayern ja einfach ein bisschen besser im Müllvermeiden?

Aber nicht alles läuft rund. Die Abholungen von Biomüll liegen bisher unter den Erwartungen, wobei man für den Herbst mit einer Steigerung rechnet – Laub und Fallobst machen ja auch eine Menge aus. Wir sind gespannt, ob die Bürger ihren Biomüll künftig besser trennen oder mehr bereit sind, den Biomüll in die Tonne zu werfen.

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Ein Blick auf die Probleme

Doch nicht nur die Statistiken sind interessant. Rund 150 Einsprüche gegen Bescheide, die Ende Mai verschickt wurden, sind eingegangen. Die meisten Einsprüche betreffen Haushalte, die für nicht mehr dort lebende Kinder mitbezahlen sollen. Da muss man schon mal durchatmen, wenn einem die Gebühren unklar erscheinen. Zudem gab es in der Verwaltungsgemeinschaft Buch einige fehlerhafte Berechnungen wegen gleichnamiger Straßen. Aber keine Sorge – der AWB kümmert sich um die Korrektur der Gebühren. Das ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung!

Wie sich die Situation weiterentwickelt, bleibt abzuwarten. Vielleicht wird die Müllentsorgung bald noch flexibler und bürgerfreundlicher. Man kann nur hoffen, dass die Diskussionen nicht im Sande verlaufen und die Bürger wirklich die Möglichkeit bekommen, ihre Abfälle einfacher zu entsorgen. Schließlich ist es ja nicht nur ein Thema der Sauberkeit, sondern auch der Umweltschutz ist nicht zu vernachlässigen. Hier in Neu-Ulm gibt es noch viel zu tun – und wir werden die Entwicklungen aufmerksam verfolgen!

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