Heute ist der 7. Mai 2026 und in Neu-Ulm brodelt es gewaltig! Auf dem Rathausplatz hat der Spatenstich zur Neugestaltung der Ludwigstraße stattgefunden. Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger von der CSU, ganz stolz, bezeichnete diesen Moment als einen entscheidenden Schritt für die Weiterentwicklung unserer Innenstadt. Die Vorfreude auf das, was da kommt, ist spürbar – und das nicht nur bei den Verantwortlichen, sondern auch bei den Bürgern.

Die Bauarbeiten beginnen direkt nach dem Neu-Ulmer Stadtfest am 19. Mai. Das Projekt wird in vier Bauphasen unterteilt, die bis zum Herbst 2027 dauern sollen. Die Ludwigstraße wird von der Kreuzung bis zum Heiner-Metzger-Platz umgestaltet, mit breiteren Gehwegen, schmaleren Fahrbahnen und weniger Parkplätzen. Insgesamt sollen 21 neue Bäume gepflanzt werden, was nicht nur die Optik aufwertet, sondern auch das Stadtklima verbessert. Das klingt ja fast wie ein kleiner Urban Jungle, oder?

Die Details des Umbaus

Der erste Bauabschnitt startet am 19. Mai, gefolgt von weiteren Phasen zwischen August und November 2026. Während der gesamten Bauzeit bleibt die Ludwigstraße abschnittsweise als Sackgasse befahrbar, und die Verkehrsteilnehmenden werden gebeten, auf die örtlichen Beschilderungen zu achten. Besonders wichtig: Die Geschäfte in der Ludwigstraße bleiben jederzeit erreichbar. Fußgänger und Radfahrer müssen jedoch mit Einschränkungen bei Querungen rechnen. Eine Straßenseite bleibt aber für Fußgängerverkehr offen, damit man nicht ganz auf die frische Luft und die Geschäfte verzichten muss!

Ein echter Knüller sind die geplanten Umbauten im Straßenraum. Die Fahrbahnbreite wird von 11,5 Metern auf 6,5 Meter reduziert, um mehr Platz für Fußgänger und Aufenthaltsflächen zu schaffen. Stellplätze werden von 55 auf 21 verringert, aber keine Sorge, die Kompensation erfolgt durch Tiefgaragenstellplätze. Auch für die Außengastronomie wird es neue Flächen geben – ein Hoch auf die Biergartenkultur!

Grün und nachhaltig

Die Neugestaltung legt besonderen Wert auf das Stadtklima. Neben der Pflanzung neuer Bäume wird es auch eine Neubepflanzung der Grünflächen geben. Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm erneuern die Versorgungsinfrastruktur, einschließlich der Verlegung von Fernwärmeleitungen und dem Ausbau von Glasfaseranschlüssen. Das alles lässt auf eine zukunftsorientierte Stadtplanung schließen!

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf etwa 3,3 Millionen Euro, wobei die Stadt mit Fördergeldern von rund 1,15 Millionen Euro rechnet. Die ersten Planungen dafür stammen bereits aus dem Jahr 2016, im Rahmen der Innenstadtsanierung. Es ist also nicht nur ein kurzer Hype, sondern eine langfristige Strategie zur Aufwertung unserer Stadt.

Die wichtigsten Nord-Süd-Achsen von Neu-Ulm werden durch diesen Umbau deutlich aufgewertet. Die Ludwigstraße wird zur Stadtpromenade und erhält eine funktionale sowie gestalterische Aufwertung, die die Aufenthaltsqualität steigern soll. Ein Platz, an dem man gerne verweilt – das klingt einfach nach Lebensqualität!

Doch damit nicht genug: Auch der öffentliche Nahverkehr wird von den Bauarbeiten betroffen sein. Die Haltestellen „Rathaus Neu-Ulm“ und „Petrusplatz“ werden vorübergehend nicht bedient, und Umleitungen für den Busverkehr sind bereits in Planung. Ein bisschen Geduld ist gefragt, aber am Ende soll alles besser werden. Man darf gespannt sein, wie sich die Ludwigstraße entwickeln wird – und wer weiß, vielleicht wird sie ja der neue Hotspot für alle Neu-Ulmer und Besucher!