Heute ist der 12.05.2026 und in Mühldorf am Inn gibt es Neuigkeiten aus dem Bereich der Verkehrsüberwachung. Wie aus der letzten Sitzung des alten Finanzausschusses am 13. April hervorgeht, sind die Einnahmen aus der Verkehrsüberwachung deutlich gesunken. Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Die Einnahmen aus Verwarnungsgeldern sind von 347.000 Euro im Jahr 2023 auf nur 270.000 Euro im Jahr 2025 gefallen. Das lässt sich nicht leugnen – da ist etwas im Gange.
Das klingt fast so, als ob die Autofahrer hierzulande endlich auf die Verkehrsregeln hören! In der Diskussion um die Gründe wird spekuliert, dass es tatsächlich weniger Geschwindigkeitsüberschreitungen und Parkverstöße gibt. Ein erfreulicher Trend, wenn man mal ehrlich ist – schließlich geht es bei der Verkehrsüberwachung nicht nur um die Kasse, sondern in erster Linie um die Sicherheit auf unseren Straßen.
Die Zahlen im Detail
Ein genauerer Blick auf die Zahlen zeigt, dass die Einnahmen aus dem ruhenden Verkehr 2023 bei 166.172,47 Euro lagen, während sie 2025 vorläufig nur noch 128.006,27 Euro betragen. Auch im fließenden Verkehr gab es einen Rückgang: von 227.808,26 Euro im Jahr 2023 auf 154.652,50 Euro im Jahr 2025. Das sind schon ganz schön deutliche Einschnitte. Und auch die Kosten für die Parkraumüberwachung haben sich verringert – von 150.000 Euro in 2023 auf nur 89.000 Euro in 2025.
Die Stadt Mühldorf ist seit 2007 im Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung Südostbayern aktiv und führt monatlich 25 Stunden an Kontrollen durch, insgesamt sind es 180 Überwachungsstunden im gesamten Landkreis. Besonders häufige Geschwindigkeitsüberschreitungen werden auf zwei Hauptstrecken festgestellt: der Altöttinger Straße und der Nordtangente. Man fragt sich, ob die Fahrer vielleicht einfach besser aufgepasst haben oder ob die Kontrollen selbst ihre Wirkung zeigen.
Verkehrssicherheit im Fokus
Es ist interessant zu sehen, dass trotz der gesunkenen Einnahmen die Stadtverwaltung den Fokus ganz klar auf die Verkehrssicherheit legt. Die Verkehrsüberwachung soll vor allem dazu dienen, die Fahrer zu sensibilisieren und die Sicherheit zu erhöhen. Einnahmen sind dabei eher ein willkommener Nebeneffekt. Und das ist wichtig, denn die Sicherheit im Straßenverkehr hat höchste Priorität. Irgendwie hat man das Gefühl, dass die Leute in Mühldorf eine neue Einstellung zum Fahren entwickelt haben – vielleicht ein bisschen mehr Rücksichtnahme und Bewusstsein für die eigene Verantwortung.
Das ist natürlich alles ein bisschen viel Spekulation, aber man kann nicht leugnen, dass die positive Entwicklung wünschenswert ist. Wenn die Autofahrer sich mehr an die Regeln halten, dann ist das für alle ein Gewinn. Und vielleicht bleibt ja die eine oder andere Geldstrafe künftig aus, weil die Leute einfach besser aufpassen. Das wäre doch mal ein schöner Trend!