Lebensretter gesucht: Schüler des Ruperti-Gymnasiums zeigen Herz für die DKMS
Am Ruperti-Gymnasium in Mühldorf am Inn ging es vor Kurzem ganz schön zur Sache! Eine Registrierungsaktion der DKMS hat nicht nur die Schüler begeistert, sondern auch die Herzen vieler Menschen berührt. Mit dem klaren Ziel, potenzielle Lebensretter zu gewinnen, ließen sich zahlreiche Schüler in die DKMS-Datei aufnehmen. Ein bemerkenswerter Schritt, denn in Deutschland wird alle 16 Minuten Blutkrebs diagnostiziert – eine erschreckende Zahl, die zum Handeln aufruft.
Das Ruperti-Gymnasium hat sich seit 2023 als DKMS-Spenderschule etabliert und zeigt damit Engagement und Verantwortungsbewusstsein. Die Schüler des P-Seminars der 11. Klasse haben die Registrierungsaktion organisiert und sich mächtig ins Zeug gelegt. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Bereits zwei Lebensretter konnten generiert werden, die bereit sind, Knochenmark zu spenden. Was für eine großartige Nachricht!
Aufklärung und Engagement
Doch damit nicht genug: Die Schüler haben auch über Leukämie und die Bedeutung von Knochenmarkspenden aufgeklärt. Leukämie ist eine tückische Krankheit, bei der fehlerhafte Blutzellen die gesunden verdrängen – es gibt sowohl akute als auch chronische Formen. Die Vorstellung, dass Stammzellen dem Spender über Blut oder Knochenmark entnommen werden können, wirft bei vielen Fragen auf. Umso wichtiger ist es, in solchen Aktionen aufzuklären und zu sensibilisieren.
Ein weiteres Highlight war der Kuchenverkauf, den die Schüler organisiert haben, um Spenden für die DKMS zu sammeln. Es roch nach frisch gebackenem Kuchen, und die süße Versuchung verhalf nicht nur zur Finanzierung der Aktion, sondern auch zur weiteren Verbreitung des Themas in der Schulgemeinschaft. Am kommenden Sommerfest wird auch den Eltern die Möglichkeit geboten, sich registrieren zu lassen – ein Schritt, der zeigt, wie sehr das gesamte Umfeld hinter dieser wichtigen Initiative steht.
Unterstützung durch die Schulleitung
Schulleiter Markus Höß ist voll und ganz hinter dieser Aktion. Er unterstützt die Schüler und möchte das Bewusstsein für Leukämie und die Bedeutung von Knochenmarkspenden weiter schärfen. „Es ist wichtig, dass wir alle zusammenarbeiten, um potenzielle Lebensretter zu finden“, sagt er mit einladendem Lächeln. Ein Satz, der die Entschlossenheit der Schulgemeinschaft widerspiegelt.
Mühldorf am Inn zeigt sich einmal mehr als ein Ort, an dem nicht nur gelernt, sondern auch gelebt wird – mit Leidenschaft, Mitgefühl und dem Willen, anderen zu helfen. Die Registrierungsaktion der DKMS ist nicht nur eine wichtige Initiative, sondern auch ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie junge Menschen Verantwortung übernehmen und sich für eine gute Sache einsetzen können. Es bleibt zu hoffen, dass viele weitere Schüler und Eltern diesem Beispiel folgen. Denn jeder Einzelne kann einen Unterschied machen – und das ist doch einfach nur großartig!
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