Heute ist der 28. Mai 2026 und der Landkreis Miesbach steht vor einer echten Herausforderung. Am kommenden Samstag, dem 30. Mai, wird der Brennerpass in Österreich zum Schauplatz einer Demonstration, die massive Auswirkungen auf den Verkehr in der Region haben wird. Von 11 bis 19 Uhr wird die A13 bei Matrei gesperrt – und das könnte kilometerlange Staus bis ins schöne Bayern nach Miesbach nach sich ziehen. Wer an diesem Tag plant, sich auf die Straßen zu begeben, sollte besser umdisponieren.

Die Polizei schätzt, dass die Verkehrslage in ganz Tirol an diesem Tag de facto unpassierbar sein wird. Michael Spessa, der Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, warnt vor starken Belastungen im gesamten südlichen Oberbayern. Besonders betroffen sind die Autobahnen A93 nach Kufstein und A8 in Richtung Salzburg. Wer sich dort aufhält, könnte schnell die Geduld verlieren, denn Rückstaus auf dem gesamten Autobahn- und Bundesstraßennetz sind zu erwarten. Auch die Autobahn GmbH des Bundes rechnet mit Grenzsperrungen, die die Lage zusätzlich verkomplizieren.

Verkehrschaos voraus

Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) hat bereits Alarmstufe 1 ausgerufen, um auf das erhöhte Verkehrsaufkommen zu reagieren. Zwischen Freitag und Sonntag werden die Mitarbeiter des BRK in erhöhter Alarmbereitschaft sein – und das aus gutem Grund. Die Polizei hat angekündigt, dass Durchfahrtsverbote streng überwacht werden, um unerlaubten Ausweichverkehr zu unterbinden. Wer also überlegt, doch einen Umweg zu nehmen, sollte wissen: Das wird nicht einfach. Zudem gibt es bereits bestehende Sperrungen im Landkreis, etwa in Tegernsee, Fischbachau und Holzkirchen, die die Situation zusätzlich verschärfen.

Die Polizei empfiehlt, am Samstag möglichst auf Fahrten im südlichen Oberbayern zu verzichten. Wenn der Verkehr erst einmal ins Stocken gerät, kann man sich auf eine lange Wartezeit einstellen. Manchmal fragt man sich, ob man nicht einfach die Füße hochlegen und die Sonne genießen sollte, anstatt im Stau zu stehen. Zu allem Überfluss kann die Polizei keine verlässlichen Alternativrouten benennen – die Lage wird einfach zu chaotisch sein. Ein Albtraum für Pendler und Reisende!

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Maßnahmen und Vorbereitung

Um die Rettungswege freizuhalten und die Verkehrsbeeinträchtigungen zu reduzieren, wird im Polizeipräsidium Oberbayern Süd eine „Besondere Aufbauorganisation“ eingerichtet. Das klingt nach einem großen Plan, der aber auch dringend nötig ist. Die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen wie DLRG, THW und Feuerwehr ist ein wichtiger Schritt, um auf die Situation vorbereitet zu sein. Alle Hände sind gefragt, um den Menschen in der Region auch während dieses Verkehrschaos bestmöglich zu helfen.

Abgesehen von den offensichtlichen Schwierigkeiten, die solch ein Verkehrsaufkommen mit sich bringt, ist es auch wichtig, die Sicherheit der Menschen im Blick zu behalten. Schließlich sind es nicht nur die Autofahrer, die betroffen sind – auch Fußgänger und Anwohner leiden unter den Folgen. Da hilft nur eines: Ruhe bewahren und abwarten, bis sich die Lage wieder normalisiert. Vielleicht gibt es ja sogar die Möglichkeit, die Situation als Ausrede für einen gemütlichen Nachmittag zu nutzen.