Spitzenspiel der Eishockey-Bayernliga: TEV Miesbach besiegt ESC Kempten mit 3:2
Am 8. November 2026 war die Stimmung im Eisstadion Kempten elektrisierend. Der TEV Miesbach trat gegen den ESC Kempten in einem packenden Spitzenspiel der Eishockey-Bayernliga an. Vor 1.416 begeisterten Zuschauern, darunter mehr als 50 mitgereiste Fans aus Miesbach, entwickelte sich ein Duell, das man so schnell nicht vergessen wird. Am Ende durfte der TEV jubeln – mit einem 3:2-Sieg sicherten sie sich die vollen drei Punkte.
Die erste Überraschung kam bereits nach zwölf Sekunden. Kemptens Eeto Elu schoss das erste Tor – ein schneller Schuss durch die Schoner von Miesbachs Torhüter Philip Lehr. Ein Schock für das Miesbacher Team, das sich erst finden musste. Doch sie ließen sich nicht entmutigen. Matej Pekr stellte nach 20 Minuten den Gleichstand wieder her und sorgte für Erleichterung auf der Miesbacher Bank. Beide Teams waren in der ersten Hälfte gleich stark, mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Es war ein Spiel, das die Zuschauer auf die Kante ihrer Sitze brachte.
Ein Spiel auf Messers Schneide
Im zweiten Drittel ging es genauso weiter. Kempten kam wieder in Führung, als Elu nach einem tollen Pass von Filip Kokoska sein zweites Tor erzielte. Doch Miesbach antwortete prompt: Christoph Leitner nutzte ein cleveres Vorchecking und glich zum 2:2 aus. Es war ein echtes Kräftemessen, bei dem die Abwehrreihen auf beiden Seiten gefordert waren. Torhüter verhinderten zahlreiche weitere Treffer, und die Spannung stieg ins Unermessliche.
Im Schlussdrittel wogte das Spiel hin und her. Asselin hatte ein leeres Tor vor der Nase, verfehlte jedoch – ein Moment, der den Herzschlag der Miesbacher Fans in die Höhe trieb. Dann, in der 56. Minute, kam die entscheidende Szene: Maximilian Vollmayer schoss aufs Kemptener Tor, der Puck prallte ab, und Patrick Asselin war zur Stelle. Mit einem präzisen Nachschuss stellte er auf 3:2. Ein Treffer, der nicht nur das Spiel entschied, sondern auch für Freudensprünge auf der Miesbacher Bank sorgte.
Trainerstimmen und Ausblick
Nach dem Spiel waren die Trainer zufrieden, wenn auch mit unterschiedlichen Gefühlen. TEV-Trainer Dusan Frosch sprach von einer taktisch ausgeglichenen Partie und dass Miesbach am Ende die glücklichere Mannschaft gewesen sei. Sein Kemptener Kollege Sven Curmann hingegen bedauerte, dass sein Team im Powerplay kein Tor erzielen konnte. Ein kleiner Wermutstropfen in einem ansonsten hochklassigen Spiel.
Neben Miesbachs Triumph gab es auch andere spannende Spiele an diesem Abend. Der EHC Waldkraiburg setzte sich in Grafing gegen den Tabellenzweiten EHC Klostersee durch und sammelte wichtige Punkte im Kampf um die vorderen Plätze. Während die Pfrontener dem Druck standhielten, musste der ERC Lechbruck gegen den Aufsteiger ESV Türkheim eine Niederlage einstecken. Es war also ein Abend voller Emotionen und Überraschungen in der Bayernliga!
