Heute ist der 19.05.2026 und wir blicken auf eine spannende Zeit in Bayrischzell. Der neugewählte Gemeinderat hat in seiner ersten Sitzung bereits einige wichtige Schritte unternommen. Bürgermeister Georg Kittenrainer (CSU) setzte die neuen Mitglieder gleich mit „Hausaufgaben“ in Bewegung, denn es steht einiges auf der Agenda. Ein zentrales Thema wird die Erarbeitung eines Entwurfs für eine neue Geschäftsordnung sein. Die bestehenden Regelungen bleiben zwar vorerst in Kraft, doch die Notwendigkeit für Anpassungen an gesetzliche Vorgaben und die Nutzung elektronischer Bekanntmachungsmöglichkeiten ist unübersehbar.
Ein einstimmiger Beschluss zur Fortführung der alten Ordnung wurde gefasst, was zeigt, dass die Gemeinderäte sich erst einmal auf bewährte Strukturen stützen möchten. Die neue Geschäftsordnung soll aber bald auf den Tisch kommen – bis Juni haben die Mitglieder Zeit, ihre Vorschläge zu erarbeiten. Hierbei sind nicht nur formale Aspekte wichtig, sondern auch die Einbindung neuer Technologien, die den Austausch und die Transparenz erhöhen könnten.
Standesamtliche Neuerungen und die Böhmfeld-Entwicklung
Ein weiterer erfreulicher Beschluss war die einstimmige Bestellung von Regina Bleier (FWG) zur Eheschließungsstandesbeamtin. Sie wird künftig Trauungen im Gemeindegebiet durchführen, nachdem sie eine rund dreistündige Grundschulung absolviert hat. Bürgermeister Kittenrainer wurde ebenfalls in dieser Funktion für die neue Wahlperiode bestätigt. Ein schönes Zeichen, das die Verbundenheit der Gemeinde unterstreicht, oder? Es ist immer wieder toll zu sehen, wie die Gemeinschaft zusammenkommt, um bedeutende Momente im Leben der Menschen zu feiern.
Doch nicht nur die standesamtlichen Aufgaben stehen auf der Agenda. Die Entwicklung des Böhmfelds, eines Grundstücks von etwa einem Hektar, bringt frischen Wind in die Planungen der Gemeinde. Dieses Areal wurde Ende 2021 nach Verhandlungen mit der Erbengemeinschaft erworben und stellt nun eine strategisch wichtige Entscheidung für die kommenden Jahre dar. Die Perspektiven sind vielfältig: Von einem dreigeschossigen Wohnungsbau über touristische Nutzung bis zur Beibehaltung als grüne Wiese – hier könnte viel entstehen. Doch was ist die richtige Wahl für die Dorfgemeinschaft?
Die Digitalisierung im Blick
Und während der Fokus auf die physische Entwicklung des Böhmfelds gerichtet ist, bleibt auch die Digitalisierung ein wichtiges Thema. So werden in der neuen Geschäftsordnung auch Aspekte wie elektronische Bekanntmachungsmöglichkeiten berücksichtigt. Das könnte letztlich dazu beitragen, die Gemeindeverwaltung transparenter und bürgernäher zu gestalten. Schließlich sind wir im Jahr 2026 und die Welt dreht sich weiter, auch in den kleinen Gemeinden. Ein bisschen frischer Wind kann nicht schaden!
Die kommenden Sitzungen werden zeigen, wie die Gemeinderatsmitglieder die verschiedenen Aufgabenfelder, wie beispielsweise die Beauftragten für Jugend, Senioren oder Menschen mit Behinderungen, angehen. Es bleibt spannend, wie sich die Diskussionen entwickeln und welche Ideen auf den Tisch kommen. In Bayrischzell ist also einiges in Bewegung – und wir dürfen gespannt sein, was die Zukunft bringt!