Die Miesbacher Sozialstiftung hat nun ihren ersten Jahresabschluss präsentiert. Man könnte sagen, das ist ein Grund zum Feiern! Der Finanzausschuss hat über die Zahlen entschieden und die Ergebnisse zeigen, dass die Stiftung auf einem soliden Fundament steht. Sie unterstützt sozial schwächere Bürger auf vielfältige Weise, was in unserer heutigen Zeit umso wichtiger ist. Karin Priller vom Sozialamt hebt den Wert der Stiftung für unkomplizierte Unterstützung hervor – und das ist keine leere Floskel. Es ist ein echter Lichtblick für viele, die in finanziellen Nöten stecken.

Ein weiterer bemerkenswerter Punkt: Stadtratsmitglieder haben beschlossen, ihr Sitzungsgeld an die Stiftung zu spenden. Das zeigt nicht nur Solidarität, sondern auch einen handfesten Willen, die Gemeinschaft zu stärken. Bürgermeister Thomas Acher ermutigt diejenigen, die finanziell unter Druck stehen, aktiv Hilfe zu suchen. „Hilfe ist da, man muss nur danach fragen“, könnte man in diesem Zusammenhang sagen.

Ein Blick auf die Zahlen

Das Stiftungsvermögen zum 31. Dezember beträgt stolze 4,4 Millionen Euro. Eine beeindruckende Summe, die sich aus verschiedenen Komponenten zusammensetzt: 3,4 Millionen Euro Grundkapital, eine Kapitalerhaltungsrücklage von 79.236 Euro und eine Erträgnisrücklage von 615.000 Euro. Außerdem gibt es Forderungen in Höhe von 335.400 Euro, die zur finanziellen Stabilität beitragen. Die Einnahmen und Ausgaben sind ebenfalls aufschlussreich: Der Verwaltungshaushalt beläuft sich auf 108.872 Euro, während der Vermögenshaushalt bei 1.076.585 Euro liegt. Der Kursgewinn im Grundkapital hat sich mit 184.660 Euro ebenfalls positiv entwickelt.

Besonders erfreulich sind die Zinseinnahmen, die mit 103.498,19 Euro einen Anstieg um 14.968 Euro im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Auch die Spenden in Höhe von 3.172 Euro und die ausgeschütteten Zuschüsse von 18.597 Euro zeigen, dass die Stiftung auf einem guten Weg ist. Der Vermögen von Anton Gilllhuber, der zwischen 2,97 und 3,42 Millionen Euro taxiert wird, fließt ebenfalls in die Stiftung hinein. Das Grundkapital setzt sich aus 3,323 Millionen Euro der Gillhuber-Stiftung und 164.967 Euro von drei weiteren Stiftungen zusammen. Das sind Zahlen, die Hoffnung machen!

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Förderungen und soziale Projekte

Der Finanzausschuss hat zudem zwei wichtige Förderungen beschlossen: Die Unterstützung des Hinzuverdienst-Projekts der Caritas mit jährlich 4.348 Euro über drei Jahre und die Übernahme von 4.920 Euro für eine rollstuhlgerechte Küche in der Wohntraum-WG. Solche Projekte sind es, die das Leben vieler Menschen verbessern können. Die Stadt hat im Jahr 2025 insgesamt 12.097 Euro für soziale Unterstützung ausgegeben, wobei über ein Drittel für finanzielle Hilfe aufgewendet wurde. Gesundheitshilfen und Nebenkostenhilfe folgten direkt danach. Es ist ermutigend zu sehen, wie das Engagement der Stadt und der Stiftung Hand in Hand geht.

In einer Welt, die manchmal etwas unübersichtlich und herausfordernd wirkt, ist es beruhigend zu wissen, dass es Organisationen gibt, die sich um die Schwächeren kümmern. Die Miesbacher Sozialstiftung zeigt, dass man mit einem starken Netzwerk und einer Portion Mitgefühl viel bewegen kann. Es bleibt zu hoffen, dass diese positive Entwicklung auch weiterhin anhält und immer mehr Menschen erreicht werden.

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