Ein Leben für Miesbach: In Erinnerung an Josef Schäffler
Heute ist der 25.07.2026, und in Miesbach ist die Trauer groß. Josef Schäffler, der Kämmerer der Stadt, ist im Alter von nur 55 Jahren überraschend von uns gegangen. Ein Verlust, der nicht nur die Stadtverwaltung, sondern auch die Herzen vieler Menschen in der Region berührt. Über mehr als ein Jahrzehnt hinweg leitete er die Stadt durch turbulente finanzielle Gewässer. Insbesondere nach dem Einbruch der Gewerbesteuereinnahmen im Jahr 2016 zeigte er außergewöhnliches Geschick und Engagement. Sein Wirken war nicht nur von Zahlen und Bilanzen geprägt, sondern auch von einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse der Bürger.
Sein Eintritt in die Stadtverwaltung datiert auf den 1. Juli 1990, als er im Bauamt begann. Seither hat er sich kontinuierlich weiterentwickelt und 2014 die Rolle des Kämmerers übernommen. In dieser Zeit war er maßgeblich am Sanierungsneubau des Warmfreibads beteiligt, ein Projekt, das vielen Menschen in Miesbach Freude bereitet. Die Nachricht von seinem Tod hat Bürgermeister Thomas Acher tief getroffen. Er äußerte, dass Schäfflers Verlust eine schmerzliche Lücke hinterlasse – sowohl fachlich als auch menschlich. So wird er von seinen Kolleginnen und Kollegen als zuverlässiger, gewissenhafter und teamfähiger Mitarbeiter in Erinnerung bleiben.
Ein Freund und Sportkamerad
In seiner Heimatgemeinde Schliersee wird Josef Schäffler ebenfalls schmerzlich vermisst. Besonders beim TSV Schliersee, wo er nicht nur als Spieler, sondern auch im Vorstand aktiv war, wird sein Engagement geschätzt. Thomas Huber, der Leiter der Eishockey-Sparte, hat betont, wie wichtig Schäfflers Kameradschaft und sein unermüdlicher Einsatz für den Verein waren. Er gehörte sogar der Landesligameistermannschaft von 2001 an. Ein echter Teamplayer, der das Vereinsleben nicht nur bereicherte, sondern auch viele Freundschaften knüpfte.
Die Trauer um Josef Schäffler geht über die Grenzen der Stadt Miesbach hinaus. Sein hilfsbereiter Charakter und sein offenes Ohr für die Anliegen anderer werden in der Gemeinschaft lebendig bleiben. Die Menschen erinnern sich an ihn als jemand, der stets bereit war, Hand anzulegen und zu helfen, wo es nötig war. Sein unermüdlicher Einsatz wird in vielen Geschichten weiterleben, die sich die Vereinskollegen und Freunde erzählen.
Ein bleibendes Erbe
Wir können nur erahnen, wie es in den Herzen der Menschen aussieht, die mit Josef Schäffler zusammengearbeitet und Freundschaft geschlossen haben. Sein plötzlicher Verlust wirft Fragen auf und hinterlässt eine Leere, die schwer zu füllen ist. In dieser schweren Zeit ist es umso wichtiger, zusammenzuhalten und sich gegenseitig zu unterstützen – so, wie es Josef immer getan hat.
Ein Mann, der nicht nur in der Verwaltung, sondern auch im Sport und in der Gemeinschaft einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Es bleibt zu hoffen, dass sein Vermächtnis eine Quelle der Inspiration für die Zukunft ist. Die Erinnerungen an ihn werden in den Herzen der Menschen weiterleben, und vielleicht wird sein Name eines Tages auch auf einer Ehrentafel stehen, die an seine Verdienste für die Stadt und den Verein erinnert.
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