Heute ist der 23.07.2026 und die Eishockeywelt in Miesbach steht Kopf! Nach drei Jahren intensiver Arbeit und leidenschaftlichem Engagement verlässt Julia Zorn den TEV Miesbach. Ein Abschied, der nicht nur für sie selbst, sondern auch für den Verein schwer wiegt. Denn Zorn war mehr als nur eine Trainerin; sie war die Seele des Nachwuchsteams, die treibende Kraft hinter vielen kleinen und großen Erfolgen. Ihr Herzblut hat sie in jede Trainingseinheit gesteckt, und das bleibt nicht unbemerkt.

Julia Zorn wird künftig als Trainerin für Talent- und Vereinsbetreuung beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) tätig sein. Diese neue Herausforderung, die gleich zehn Vereine ab der Oberliga umfassen wird – darunter auch bekannte Namen wie Peiting, Garmisch und Bad Tölz – begeistert sie. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit erfahrenen Trainer-Kollegen und die Möglichkeit, mein Wissen weiterzugeben“, sagt sie und strahlt dabei förmlich. Sie wird zudem die U16-Frauen-Nationalmannschaft betreuen, was ihrer Leidenschaft für den Nachwuchs und die Förderung junger Talente einen weiteren, wichtigen Impuls verleihen wird.

Ein schwerer Abschied

Der Abschied von Miesbach ist für Zorn emotional. „Es war keine leichte Entscheidung“, gesteht sie. „Ich habe hier viel Zeit verbracht, Freundschaften geschlossen und unzählige schöne Momente erlebt.“ Der TEV Miesbach hat für sie ein familiäres Umfeld geschaffen, in dem sie sich entfalten konnte. Besonders die sozialen Kontakte und das Vertrauen, das ihr als junge Trainerin entgegengebracht wurde, sind ihr in guter Erinnerung geblieben. „Das gibt einem ein Gefühl von Sicherheit und macht es leichter, Verantwortung zu übernehmen.“

Ein zentraler Punkt ihrer Arbeit war die nachhaltige Entwicklung von Strukturen im Nachwuchsbereich. „Ich bin stolz darauf, dass wir ein System etabliert haben, das nicht von einer einzelnen Person abhängt. Das ist wichtig für die Zukunft des Vereins“, so Zorn. Diese Weitsicht wird ihr sicher auch im DEB zugutekommen. Sie plant, den TEV Miesbach weiterhin zu verfolgen und Spiele zu besuchen. „Das wird mir fehlen, aber ich werde immer ein Fan bleiben“, versichert sie.

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Ein neuer Anfang beim DEB

Die neue Aufgabe beim DEB stellt für Zorn einen bedeutenden Sprung in ihrer Karriere dar. Die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und ihr Wissen an eine Vielzahl von Vereinen weiterzugeben, verspricht spannende Herausforderungen. „Ich kann es kaum erwarten, die verschiedenen Ansätze und Philosophien kennenzulernen und zu sehen, wie wir gemeinsam den Eishockeysport weiterentwickeln können“, sagt sie enthusiastisch.

Die Integration von sozialen und strukturellen Themen in die Vereinsarbeit wird dabei ein wesentlicher Aspekt ihrer neuen Rolle sein. Zorn wird ihr Bestes geben, um die Vereine auf ihrem Weg zu unterstützen. Mit einem frischen Blick und voller Tatendrang wird sie sicher einige positive Impulse setzen.

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