Am Sonntagabend, dem 10. Mai 2026, machte der Deutsche Wetterdienst (DWD) auf sich aufmerksam und warnte in mehreren Landkreisen in Schwaben und Oberbayern vor schweren Gewittern. Der Himmel über Bayern könnte sich schnell verdunkeln – ein Sturm zieht auf. Doch nicht nur das Gewitter ist ein Thema; auch die kommende Woche verspricht stürmisch zu werden. Am Montag, dem 11. Mai, wird es in einigen Teilen des Freistaates richtig ungemütlich. Das Wetter bringt uns Warnungen der Stufe 2 wegen Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 und 70 km/h. In freiliegenden Lagen sind sogar bis zu 80 km/h möglich. Da kann einem schon mal der Wind um die Ohren pfeifen!
Die Warnungen gelten nicht nur für einen kurzen Zeitraum. Der DWD hat die Alarmstufe bis Montagabend, 19 Uhr, ausgerufen. Für Höhenlagen über 1500 Metern bleibt es sogar bis Dienstag, 18 Uhr, stürmisch. Wer also am Montag in den Allgäuer Höhenlagen unterwegs ist, sollte sich auf ordentlich Schüttelgefahr einstellen. Das betrifft unter anderem den Kreis Oberallgäu und die Stadt Kempten. Aber auch die Landkreise im Schwabenland, wie Augsburg, Memmingen und Kaufbeuren, sind von der Warnung betroffen. Wenn der Wind bläst, wird man es merken!
Betroffene Landkreise in Schwaben und Oberbayern
In Schwaben sind unter anderem die Stadt Augsburg und der Kreis Aichach-Friedberg betroffen. Auch die Stadt Memmingen und die Landkreise Unterallgäu, Oberallgäu, Ostallgäu, Kaufbeuren und Lindau am Bodensee stehen auf der Liste der Sturmböen-Warnungen. In Oberbayern sind die Kreise Dachau, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech, München, Starnberg, Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Rosenheim und Traunstein auf der Liste. Es ist also wirklich eine breite Front, die uns da bevorsteht!
Doch das ist noch nicht alles. Neben den heftigen Sturmböen warnt der DWD auch in zahlreichen weiteren Landkreisen vor Windböen der Stufe 1. Diese erreichen Geschwindigkeiten um 55 km/h, in freiliegenden Gebieten sogar bis zu 65 km/h. Auch hier sind einige Schwabenländer, wie der Kreis Donau-Ries, Dillingen an der Donau und Günzburg betroffen, sowie in Unterfranken der Kreis Miltenberg und die Stadt Würzburg. Sogar die Oberpfalz und die Mittelfranken kommen nicht ungeschoren davon – eine breite Palette an Warnungen, die das Wetter mit sich bringt.
Wie der DWD uns schützt
Der DWD ist unser Wetter-Scout, der über die Wettersituation informiert und uns vor Unwettern warnt. Auf einer Karte kann man die aktuellen Warnungen für die Landkreise einsehen. Einfach auf die Karte schauen und man sieht gleich, wo es brenzlig wird – in grau eingefärbte Landkreise haben keine Warnungen, die anderen sind farbenfroh gekennzeichnet! Man kann sogar mehrere Warnungen gleichzeitig haben, zum Beispiel vor Windböen und Starkregen. Das Wetter kann so viele Facetten haben!
Insgesamt gibt es vier Gefahrenstufen für Wetterwarnungen, von der einfachen Stufe 1 bis hin zu Stufe 4, die Extremwetter wie Orkanböen über 140 km/h anzeigt. Diese Abstufungen helfen uns, die Lage besser einzuschätzen und uns entsprechend vorzubereiten. Man weiß ja nie, ob der Wind einen beim nächsten Spaziergang umhaut – also besser ein Ohr auf den DWD halten!