Am alten Bahnhof in Mainleus, wo die Luft von frischen, regionalen Köstlichkeiten und fröhlichem Lachen erfüllt war, fand am vergangenen Maiwochenende das jährliche Mitmachfest der Gemeinde statt. Hier versammelten sich örtliche Vereine und Initiativen, um ihre kulinarischen Spezialitäten und vielfältigen Mitmachaktionen zu präsentieren. Ein ganz besonderes Highlight war die Öko-Modellregion, die mit einem eigenen Stand vertreten war und spannende Einblicke in die Welt der solidarischen Landwirtschaft (SoLawi) bot.

Während die Sonne über den alten Gleisen strahlte, feierte der Patersberghof in Veitlahm sein 40-jähriges Bestehen und war deshalb nicht mit einem eigenen Stand vertreten. Dennoch war Projektmanager Stefan Janssen vor Ort und informierte die Besucher über die Angebote der SoLawi. Es war ein Ort des Austauschs, wo sich alles um ökologische Erzeugung und Bio-Lebensmittel drehte. Hier wurden nicht nur geschmackvolle Apfel-, Birnen- und Quittensäfte vom Streuobstbetrieb Klaus Knorr verkostet, sondern auch interessante Gespräche über nachhaltige Anbaumethoden geführt.

Ein Spiel für die Kleinen und Großen

Besonders die Kinder standen im Mittelpunkt an diesem Tag. Das Natur-Memory der Öko-Modellregion sorgte für leuchtende Augen und reges Treiben. Hier konnten die kleinen Entdecker spielerisch lernen, wie Tierhaltung, natürliche Düngung und Bio-Siegel miteinander zusammenhängen. Die Begeisterung war spürbar – viele Kinder wussten erstaunlich viel über die Zusammenhänge der Lebensmittelerzeugung und waren eifrig dabei, ihre Kenntnisse zu zeigen. Am Ende des Spiels durften sie sich sogar eine kleine Belohnung mit nach Hause nehmen, was den Spaßfaktor noch einmal erhöhte!

Solche Veranstaltungen sind nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit, um das Bewusstsein für unsere Umwelt zu schärfen. Wenn man durch die Stände schlendert, merkt man schnell, dass hier die Gemeinschaft lebt und die Idee von nachhaltiger Landwirtschaft nicht nur ein Schlagwort ist, sondern täglich gelebt wird. Die Gespräche, die hier geführt werden, sind der erste Schritt zu einem bewussteren Umgang mit Lebensmitteln – und das ist einfach unbezahlbar.