Heute ist der 1.06.2026 und in der Region rund um Waldkraiburg, speziell an der Pürtener Kreuzung, hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Die Kreuzung, ein zentraler Knotenpunkt im Landkreis Mühldorf am Inn, wurde zum Schauplatz eines gewaltigen Bauprojekts, das nun endlich zum Abschluss kommt. Hier treffen die Staatsstraßen St 2091 und St 2352 aufeinander, und das nicht gerade ohne Folgen: Täglich quälen sich etwa 15.000 Fahrzeuge über die St 2091 – das ist viermal so viel wie der bayernweite Durchschnitt! Auch die St 2352 hat mit fast 6.000 Fahrzeugen ordentlich was zu tun. Und wie das so oft ist, wo viel Verkehr ist, gibt es auch viel zu berichten: Unfälle häuften sich und die Situation wurde durch den nahen Bahnübergang nicht gerade besser. Staus waren an der Tagesordnung.

Im Juni 2024 ging es dann los mit dem Umbau, und zwar nach dem Planfeststellungsbescheid der Regierung von Oberbayern, den man bereits Ende 2019 in der Tasche hatte. Über sieben Bauphasen hinweg, unter der Federführung des Staatlichen Bauamts Rosenheim, wurden drei Kreisverkehre, zwei neue Brücken und zwei Kilometer Staatsstraße neu geschaffen. Auch die Geh- und Radwege kamen nicht zu kurz. Um das Ganze in Zahlen zu fassen: Rund 70.000 Kubikmeter Boden wurden bewegt und 24.500 Quadratmeter Asphalt aufgebracht. Das klingt nach einer Menge Arbeit!

Ein Meilenstein für die Region

Ein Höhepunkt der Bauarbeiten war der Einschub der Bahnbrücke am Allerheiligentag 2025. Unglaubliche 2.300 Tonnen schwer war die Stahlbetonbrücke, die in einer präzisen Operation in ihre Endlage verschoben wurde. Dabei arbeiteten 30 Männer und Frauen rund um die Uhr, um den engen Zeitplan einzuhalten. Man kann sich vorstellen, welch ein Gefühl das gewesen sein muss, als die Bahnlinie Landshut–Rosenheim 20 Minuten vor Ablauf der Streckensperrung wieder freigegeben wurde. Ein bisschen Nervenkitzel gehört schließlich dazu!

Im Dezember 2025 wurde der Knotenpunkt schließlich mit kleineren Einschränkungen für den Verkehr freigegeben. Die letzten Rest- und Markierungsarbeiten sind jetzt nach dem Winter abgeschlossen, und das Projekt hat die stolzen Kosten von etwa 15,2 Millionen Euro nicht überschritten. Diese prächtigen Summen sind gut angelegt, denn der Umbau hat einen leistungsfähigen und sicheren Knotenpunkt geschaffen, der Staus und Unfälle reduzieren soll. Am 27. April 2026 wird das Ganze feierlich eröffnet, und Verkehrsminister Christian Bernreiter wird wahrscheinlich betonen, wie wichtig gut ausgebaute Straßen in ländlichen Regionen sind. Eine wichtige Botschaft, gerade für die Anwohner.

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Entlastung für die Anwohner

Und was ist mit den Anwohnern in Pürten? Hier ist eine Ortsumgehung geplant, die den Bürgern hoffentlich die lästigen Lärm- und Schadstoffemissionen vom Hals hält. Man kann sich leicht vorstellen, wie sehr die Menschen auf eine ruhige Nacht und ein ungestörtes Leben hoffen. Es ist einfach wichtig, dass die Lebensqualität nicht unter dem Verkehr leidet.

Die Pürtener Kreuzung hat sich in den letzten Jahren zu einem Brennpunkt entwickelt, der nicht nur Verkehr, sondern auch viele Emotionen und Hoffnungen birgt. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Region weiterentwickeln wird. Ein bisschen Optimismus kann schließlich nicht schaden!