Heute ist der 7. Mai 2026. In Landshut gibt es einen Grund zum Feiern – und das nicht nur für die Fußballfans. Die Familie Bittel aus Erding hat in diesem Jahr gleich mehrere Erfolge im Eishockey erzielt. Eishockey, das ist nicht nur ein Sport für sie, das ist eine Leidenschaft, die die ganze Familie vereint. Vater Bernie, ein ehemaliger Verteidiger, und Mutter Melli, die als Mannschaftsführerin bei den Young Gladiators aktiv war, haben vier talentierte Kinder, die allesamt auf dem Eis glänzen.
Was für eine Saison! Die Bittels haben nicht nur eine Deutsche Meisterschaft gefeiert, sondern auch noch zwei Vizemeisterschaften abgeräumt. Alle Kinder haben ihre Eishockeykarriere bei den Erding Gladiators begonnen. Man kann sagen, dass der Eishockey-Virus in dieser Familie besonders ansteckend ist! Während Xaver in die U15 der Jungpanther nach Ingolstadt gewechselt ist, hat Vitus die U17 der Jungadler in Mannheim für sich entdeckt. Luzia hat sich in die U11 der Jungpanther eingeklinkt und der Jüngste, Alois, hält als Torhüter der Ingolstädter U20 die Stellung und hat das DNL-Finale erreicht – und auch dort wurde er Vizemeister. Einfach beeindruckend!
Familie Bittel: Ein Team durch und durch
Die Bittels geben alles für den Sport, investieren viel Zeit und Geld in Training, Talentförderung und Turniere. Und das nicht ohne Rückhalt. Die Mittelschule Altenerding und die Herzog-Tassilo-Realschule unterstützen die Familie durch gezielte Schulbefreiungen – eine tolle Sache, die es den jungen Talenten ermöglicht, ihre sportlichen Träume zu verwirklichen. Man kann sich vorstellen, wie oft die Kinder zwischen Schule und Eisfläche hin und her pendeln. Bernie Bittel betont immer wieder, wie wichtig es ist, ein stabiles Umfeld zu schaffen, in dem Schule, Freizeit und Familienleben harmonisch zusammenfließen können. Das schafft nicht nur eine gute Basis für den sportlichen Erfolg, sondern auch für das Miteinander in der Familie.
Aber die Bittels sind nicht die Einzigen, die in der Geschichte des deutschen Eishockeys für Schlagzeilen gesorgt haben. 1912 wurde der erste Deutsche Meister im Eishockey gekrönt – der Berliner Schlittschuhclub setzte sich im Finale gegen den SC Charlottenburg mit 2:1 nach Verlängerung durch. Und seitdem hat sich viel getan. Es gab Höhen und Tiefen, Meisterschaften und Kriege, die das Spiel beeinflussten. In den 1920er Jahren dominierte der Berliner Schlittschuhclub, während in den 1930er Jahren der SC Riessersee immer wieder für Aufsehen sorgte. Die besten Mannschaften der Geschichte haben sich immer wieder duelliert, und die Erfolge der Bittels sind ein weiterer Beweis dafür, dass Eishockey in Deutschland lebt und atmet.
Ein historischer Erfolg für Xaver und sein Team
Besonders Xaver Bittel hat in dieser Saison Geschichte geschrieben. Er gewann mit der U15A der Jungpanther nicht nur die Bayerische und die Süddeutsche Meisterschaft, sondern auch die Deutsche U15-Meisterschaft. Und als ob das nicht genug wäre, sicherte sich sein Team den DEL-Cup – ein historischer Erfolg für die U15 und die Familie Bittel! Man fragt sich, was als Nächstes kommt? Vielleicht ein weiterer Meistertitel für die Bittels, oder wird Alois vielleicht noch die Nachfolge seines Vaters als Torhüter antreten? Die Zukunft sieht vielversprechend aus.
In der Welt des Eishockeys, wo es oft um mehr als nur den Sieg geht, sind die Bittels ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Leidenschaft und Teamgeist zusammenkommen können. Während die Saisons vorüberziehen, werden wir gespannt die nächsten Schritte dieser außergewöhnlichen Familie verfolgen. Die Eishockey-Familie Bittel zeigt, dass man mit harter Arbeit und Unterstützung alles erreichen kann – und das auf und neben dem Eis!