Heute ist der 29.04.2026 und die Eishockey-Saison neigt sich dem Ende zu. Der EV Landshut steht vor einer entscheidenden Phase, die sowohl Herausforderungen als auch Chancen in sich birgt. Maximilian Brandl, der sportliche Leiter des Vereins, hat sich in den vergangenen Wochen intensiv mit der Kaderplanung für die kommende Saison beschäftigt. Trotz der Rückschläge in der aktuellen Spielzeit, in der das Team seit vier Jahren nicht die erste Playoff-Runde überstanden hat, bleibt die Motivation hoch.

Brandl, der 2012 Teil der Meistermannschaft war, blickt optimistisch auf die Zukunft. „Die Kombination aus erfahrenen und jungen Spielern war entscheidend für unseren Erfolg damals“, sagt er und verweist auf die Notwendigkeit, diese Balance auch im aktuellen Team zu finden. Bereits jetzt ist die Kaderplanung weit fortgeschritten, und die ersten Neuzugänge, wie Tobias Schwarz von den Straubing Tigers, sind offiziell bestätigt. Doch das ist erst der Anfang; zwei Schlüsselspieler werden noch gesucht, um die Konstanz im Team zu verbessern und die Mannschaft auf ein höheres Niveau zu heben.

Herausforderungen und Strategien

Die Saison 2025/26 war alles andere als einfach für den EV Landshut. Nach einem starken Start folgte eine lange Schwächephase, die unter anderem durch fehlende Resilienz geprägt war. Brandl hat aus dieser Erfahrung gelernt, dass das Team besser auf schwierige Phasen vorbereitet sein muss. „Wir müssen intensiver an der Entwicklung einzelner Spieler arbeiten“, betont er. Die Bürgschaft des Vereins bietet zwar eine gewisse Sicherheit, ist aber keine Garantie für den Aufstieg. Der Etat des Vereins liegt mit rund 4,5 Millionen Euro im Mittelfeld der Liga, und die höheren Erwartungen erfordern kreative Lösungen, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren.

Uwe Krupp, der Cheftrainer des Teams, bleibt weiterhin an Bord. Seine ruhige Art und sein Engagement in der Spielerentwicklung werden als wichtige Faktoren angesehen, um das Team in den kommenden Monaten zu stabilisieren. Zudem wird die Zusammenarbeit mit den Straubing Tigers derzeit überdacht; Gespräche mit Jason Dunham stehen noch aus, und Brandl sieht auch in der potenziellen DEL2-Teilnahme des Deggendorfer SC Vorteile für die Region, insbesondere in Form spannender Derbys.

Ein Blick in die Zukunft

Während die Playoffs in der aktuellen Saison nicht erreicht wurden, ist die Vorfreude auf die kommende Spielzeit bereits spürbar. Die Fans des EV Landshut können sich auf weitere Neuzugänge freuen, die bald bekanntgegeben werden. Brandl und sein Team sind fest entschlossen, die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen. Die Kombination aus frischen Kräften und erfahrenen Spielern könnte der Schlüssel zum Erfolg sein.

Für alle, die mehr über die aktuelle Mannschaft und die Entwicklungen beim EV Landshut erfahren möchten, sind weitere Informationen auf der offiziellen Webseite des Vereins verfügbar.