Heute ist der 4.06.2026, und in Landsberg am Lech gibt es Neuigkeiten, die das Herz eines jeden Naturfreundes höher schlagen lassen! Im Bereich des Mühlbachs sind kürzlich kleine Entenküken geschlüpft. Doch die Freude über den Nachwuchs wurde schnell von der Sorge um ihre Sicherheit überschattet. Dort, wo die kleinen Flattermänner ihre ersten Schritte wagen, lauern Gefahren in Form von starker Strömung und Turbinen, die alles andere als kinderfreundlich sind. Ein echtes Dilemma!

Anwohner Rainer Makowski hat sich nicht einfach zurückgelehnt und zugeschaut. Der gute Mann stellte kurzerhand einen kleinen Pool zur Verfügung, um der Entenfamilie ein sicheres Plätzchen zu bieten, während eine Umsiedlung geplant wurde. In einer Facebook-Gruppe namens „Du kommst aus Landsberg, wenn…“ teilte er ein Video der Entenfamilie, das die Herzen vieler Landsberger erwärmte. Schließlich wurde die Umsiedlung in Abstimmung mit der Stadt organisiert, und die kleinen Küken wurden im Lech ausgewildert, als sie groß genug waren, um bessere Überlebenschancen zu haben.

Ein Team für die Natur

Unterstützt wurde die Umsiedlungsaktion von den Tierökologen Dr. Sonja Kübler und Dr. Knut Neubeck, die sicherstellten, dass alles nach Plan verlief. Rainer Makowski war nach der Umsiedlung erneut vor Ort und beobachtete die Entenfamilie – die Freude war ihm ins Gesicht geschrieben. Immer wieder brüten Enten im Mühlbach, und nicht selten geraten die Küken in die Turbinen der Lechwerke. Um dem entgegenzuwirken, haben Stadt und Lechwerke Maßnahmen ergriffen, wie einen Schutzvorhang und reduzierte Zuflüsse zum Mühlbach. Aber ganz sicher ist die Umgebung dennoch nicht. Ein ständiger Balanceakt zwischen Mensch und Natur.

Die Stadt hat daher entschieden, auf Umsiedlungsmaßnahmen zu setzen. Sie bittet die Bevölkerung, Nestbauten von Enten in der Nähe des Mühlbachs zu melden, um die kleinen gefiederten Freunde besser schützen zu können. Wer also einen Entennest entdeckt, kann sich gerne an Judith Moesl unter der E-Mail judith.moesl@landsberg.de wenden. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die kleinen Küken sicher groß werden!

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Hilfe aus der Bevölkerung

Die Landsberger zeigen sich solidarisch und bereit zu helfen. Auf der Plattform https://www.alpin.fm/garmisch-partenkirchen-weilheim-schongau-starnberg/entenkueken-am-muehlbach-in-gefahr-wie-die-landsberger-jetzt-helfen-koennen findet man weitere Informationen, wie jeder Einzelne zur Rettung der Küken beitragen kann. Es ist schön zu sehen, wie sich die Gemeinschaft für den Schutz der Natur stark macht, denn jeder Beitrag zählt!

In einer Zeit, in der der Lebensraum vieler Tiere bedroht ist, ist es umso wichtiger, dass wir uns gemeinsam für einen respektvollen Umgang mit unserer Umwelt einsetzen. Die Umsiedlung der Entenfamilie ist nur ein kleiner Schritt, aber vielleicht inspiriert sie die Menschen in Landsberg dazu, noch achtsamer mit der Natur umzugehen. Schließlich leben wir nicht allein auf dieser Erde – die kleinen Enten sind ein Teil unseres Lebens und unserer Gemeinschaft. Und am Ende des Tages sind sie es, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Das zählt doch doppelt!