Heute ist der 25.05.2026 und in Landsberg am Lech brutzelt die Sonne bereits ordentlich. Wer jetzt denkt, es sei nur ein bisschen warm, der hat die Rechnung ohne das Auto gemacht. Geparkt in der prallen Mittagssonne, verwandeln sich Fahrzeuge schnell in kleine Backöfen. Laut einem Hitzetest des ADAC kann sich der Innenraum eines Autos auf bis zu 60 Grad aufheizen! Und die Oberflächen? Da sind sogar über 70 Grad möglich. Kein Spaß, wenn man bedenkt, dass Kinder, Tiere und empfindliche Technik niemals in einem geparkten Auto zurückgelassen werden sollten.
Der ADAC hat verschiedene Sonnenschutzlösungen unter identischen Bedingungen getestet. Dazu wurden Autos in der Sonne geparkt und mit unterschiedlichen Schutzmaßnahmen ausgestattet. Die Ergebnisse waren aufschlussreich: Außenliegender Sonnenschutz ist deutlich effektiver als alles, was man im Innenraum anbringen kann. Eine Halbgarage, die große Flächen des Fahrzeugs abdeckt, blockiert die direkte Sonneneinstrahlung und hält den Innenraum um etwa 10 Grad kühler. Im Vergleich zu einem ungeschützten Fahrzeug, das sich auf 53 Grad erhitzt, bleibt es mit der Halbgarage bei 43 Grad. Das ist schon ein echter Fortschritt!
Die besten Schutzmaßnahmen für heiße Tage
Die klassische Innen-Sonnenblende bringt nur etwa 4 Grad Kühlung, das weiße Tuch auf dem Armaturenbrett hat kaum messbare Vorteile. Getönte Scheiben? Ja, sie reduzieren die Aufheizung der Rückbank, haben jedoch einen begrenzten Effekt auf die Lufttemperatur im Innenraum. Ein leicht geöffnetes Fenster? Bringt auch kaum Entlastung. Ein cleverer Tipp: Um die Hitze schnell zu reduzieren, einfach die Beifahrertür und die hintere Tür auf der Fahrerseite öffnen und kräftig wedeln – das sorgt für einen frischen Luftzug!
Die ADAC-Experten empfehlen daher ganz klar die Halbgarage als beste Lösung gegen den Hitzestau. Praktisch und günstig, besonders in Städten oder während des Urlaubs, ist sie die ideale Wahl. Und falls man keine Halbgarage zur Hand hat, kann man sich kreativ mit einer Rettungsdecke aus dem Erste-Hilfe-Kasten behelfen. Diese schützt vor Unterkühlung und Überhitzung und ist bereits ab zehn Euro bei Amazon erhältlich. Nach der Nutzung sollte man die Rettungsdecke allerdings ersetzen – schließlich will man ja auch im nächsten Sommer bestens gerüstet sein.
Ein paar rechtliche Hinweise für den Straßenverkehr
Und noch ein kleiner, aber wichtiger Hinweis: Eine Sonnenbrille ist nicht nur ein schickes Accessoire, sondern im Straßenverkehr auch rechtlich relevant, wenn es blendet. Also, immer schön darauf achten, dass die Augen nicht überanstrengt werden. Wer jetzt gut vorbereitet ist, kann die Sommerhitze entspannt genießen – egal ob beim Einkaufen oder auf dem Weg zum Badesee.
