Was macht Feta so besonders und unwiderstehlich? Dieser griechische Weißkäse brilliert nicht nur in der mediterranen Küche, sondern begeistert auch die Herzen der Feinschmecker in Bayern. Feta hat einen intensiven Geschmack und wird aus Schafmilch, teils mit Ziegenmilch, hergestellt. Diese einzigartige Mischung sorgt für die unverwechselbare salzige Note, die Feta so beliebt macht. Wie Radio Hochstift berichtet, wird er in einer Vielzahl von Gerichten verwendet – egal ob in Suppen, Salaten oder sogar in Kombination mit Süßspeisen wie Wassermelone.
Feta hat eine über 2000-jährige Geschichte und wird in Griechenland nach traditionellen Verfahren hergestellt. Hier werden die Kühe rar, weshalb Schafe und Ziegen den Käse liefern. Und das ist kein Zufall: Diese Milch gibt dem Feta seinen besonderen Geschmack. Die EU hat auch eine geschützte Ursprungsbezeichnung eingeführt, die sicherstellt, dass nur Feta aus Griechenland, und zwar mit einem Mindestfettgehalt von 6%, diese begehrte Bezeichnung tragen darf. Der Käse muss ohne Farbstoffe oder Konservierungsstoffe hergestellt werden und reift in Salzlake, was zum charakteristischen Aroma beiträgt.
Traditionelle Rezepturen und Vielfalt
Natacha Comar beschreibt in ihrem Buch „Feta – Vegetarisch genießen mit griechischem Flair“, wie in ihrem Elternhaus Feta oft in 2-Kilo-Packungen gekauft wurde. Kein Wunder, denn Feta ist in der griechischen Küche ein fester Bestandteil und wird häufig mit Oregano und Olivenöl serviert. Diese traditionellen Rezepturen, gepaart mit den klimatischen Bedingungen in Griechenland, machen Feta zum wichtigsten Produkt mit geografischer Angabe des Landes. In etwa 60% des Fetas in der EU stammt aus Griechenland und beeindruckende 90% dieser Menge wird aus Schaf- und Ziegenmilch produziert. Dies zeigt, wie stark die Identität des Fetas mit seiner geografischen Herkunft verknüpft ist.
Wusstest du, dass der Name „Feta“ sich vom italienischen Wort „fetta“ ableitet, was so viel wie „Scheibe“ bedeutet? Diese Herkunft verdeutlicht, wie tief verwurzelt der Käse in der mediterranen Kultur ist, die bis ins Altertum zurückreicht. Feta wird nicht nur geschätzt, weil er gut schmeckt, sondern auch, weil er zahlreiche Nährstoffe bietet. Mit mehr Kalzium, Eiweiß und gesunden Fetten als viele Kuhmilchkäse stellt er eine gesunde Wahl dar – und dabei macht Feta etwa 10% der Lebensmittelausfuhren Griechenlands aus.
Die Rezeption in Bayern
Wie wird der Feta nun in der heimischen Küche verwendet? Da haben die Bayer*innen jede Menge kreative Ideen! Er findet sich nicht nur in der klassischen griechischen Götterpfanne, sondern auch in gebackenem Feta mit Pasta und Gemüse. Viele verzücken ihre Gäste auch mit Feta-Cremes vermischt mit Frischkäse oder auf Blätterteig serviert. Seine Verwendungsmöglichkeiten scheinen endlos zu sein und machen ihn zum Geheimnis vieler regionaler Köstlichkeiten.
Dennoch, darauf sollte geachtet werden: Feta, der nicht aus Schaf- oder Ziegenmilch stammt, darf nicht mehr als solcher bezeichnet werden. Dazu nutzt man oft alternative Bezeichnungen wie „Käse (Feta-Art)“ oder „Hirtenkäse“. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, sucht nach echtem Feta mit der berühmten g.U.-Kennzeichnung!
In der rührigen Käselandschaft Bayerns zeigt sich einmal mehr, dass auch traditionelles Handwerk und regionaler Genuss Hand in Hand gehen können, um die Freude an besten Lebensmittel zu fördern. Egal, ob beim Einkauf im Marktladen oder beim Genuss eines frischen Salats – Feta, die Delikatesse des Käse-Olymps, bleibt ein wahrer Genuss!