Heute ist der 24.04.2026 und die Spritpreise bleiben ein heißes Thema, das Autofahrer im Allgäu brennend interessiert. Mit einem Blick auf die Tankstellen in der Region wird schnell klar, dass die Preise nach wie vor in den Höhenlagen bleiben. Besonders die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben ihren Teil dazu beigetragen, dass die Kosten an der Zapfsäule nach oben schnellen. Die Blockade der Straße von Hormus durch den Iran, einer der wichtigsten Handelsrouten für Öltanker, setzt den Markt zusätzlich unter Druck.
Ein markantes Beispiel aus Kempten: Am 4.3.2026 überschritt der Dieselpreis erstmals seit September 2022 die 2-Euro-Marke pro Liter und erreichte an der teuersten Tankstelle der Stadt satte 2,08 Euro um 8 Uhr. Auch wenn der Preisanstieg sich etwas verlangsamt hat, bleiben die Tagesdurchschnittspreise hoch. Besonders in den frühen Morgenstunden sind die Preise für Benzin und Diesel nicht ohne – oft um die 10 Cent teurer als zu späteren Zeiten.
Die besten Zeiten zum Tanken
Der ADAC hat in diesem Zusammenhang klare Empfehlungen ausgesprochen. Laut Herbert Rabl, dem Sprecher des Tankstellen-Interessenverbands, könnte der Aufwärtstrend bei den Preisen anhalten, solange der Ölpreis nicht sinkt. Autofahrer sollten die Preisunterschiede im Tagesverlauf genau beobachten. Die teuersten Stunden zum Tanken sind zwischen 7 und 8 Uhr. Günstigere Zeiten lassen sich hingegen gegen 18 Uhr, 20 Uhr und 22 Uhr finden. Wer clever tankt, kann also durchaus ein paar Euro sparen.
Ein weiterer Tipp: Wer mit einem Benziner unterwegs ist, sollte überlegen, ob er auf das teurere Super E5 verzichtet. Super E10 ist für Fahrzeuge ab Produktionsdatum November 2020 geeignet und könnte eine kostengünstigere Alternative darstellen. Zudem ist es für Autofahrer aus grenznahen Regionen wie dem Allgäu ratsam, einen Blick nach Österreich zu werfen. Dort könnten die Preise eventuell niedriger sein und sich eine Fahrt über die Grenze lohnen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Spritpreise werden auch weiterhin ein zentrales Thema bleiben, da sie nicht nur den Geldbeutel der Autofahrer belasten, sondern auch weitreichende Auswirkungen auf die Wirtschaft haben. Ein Rückgang des Ölpreises könnte für Entspannung sorgen, doch bis dahin bleibt den Fahrern nichts anderes übrig, als die Preise genau im Auge zu behalten und strategisch zu tanken.
Insgesamt zeigt sich, dass die Situation an den Tankstellen im Allgäu und darüber hinaus von vielen Faktoren beeinflusst wird. Die aktuellen Herausforderungen erfordern von den Autofahrern ein wenig mehr Fingerspitzengefühl und Planung, um die Kosten im Griff zu behalten.