In den letzten Tagen sorgte eine großangelegte Durchsuchungsaktion der Kriminalpolizei für Aufsehen in Bayern und Hessen. Am Dienstag durchsuchten die Ermittler zeitgleich mehrere Objekte in Kempten und Dietmannsried im Allgäu sowie in Neu-Isenburg, Hessen. Betroffen waren zwei Banken und eine Firma, die im Verdacht stehen, in Geldwäscheaktivitäten verwickelt zu sein. Diese umfangreiche Maßnahme wurde von der Kripo Augsburg auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Augsburg durchgeführt.
Die Ermittlungen, die bereits seit mehreren Monaten laufen, richten sich gegen drei Tatverdächtige im Alter von 46, 49 und 60 Jahren. Der mutmaßliche Vermögensschaden wird im unteren siebenstelligen Bereich vermutet. Interessanterweise besteht kein Bezug zum Raum Augsburg, und die Verdächtigen befinden sich derzeit nicht in Untersuchungshaft, da keine Flucht- oder Verdunkelungsgefahr vorliegt. Die Fragen, die nun offen bleiben, betreffen die konkreten Vorwürfe gegen die Verdächtigen sowie deren Verhältnis zueinander und zu den betroffenen Banken.
Einbruch in Neusäß
Doch nicht nur die Geldwäsche-Affäre beschäftigt die Kriminalpolizei. In Neusäß, im Ortsteil Westheim, kam es zu einem Einbruch zwischen Montag, dem 09. Februar 2026, und Dienstag, dem 10. Februar 2026. Unbekannte Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zu einem Mehrfamilienhaus und durchsuchten mehrere Räume. Der genaue Beuteschaden und Sachschaden werden momentan ermittelt, während die Kriminalpolizei Augsburg wegen Einbruchsdiebstahls ermittelt. Zeugenhinweise sind unter der Telefonnummer 0821/323-3821 erwünscht.
Die Polizei gibt zudem wertvolle Tipps, wie man sich vor Wohnungseinbrüchen schützen kann: Fenster und Türen sollten immer verschlossen werden, und gekippte Fenster gelten als offen. Außerdem empfiehlt es sich, unbekannte Personen anzusprechen, die sich auffällig um ein Haus interessieren, und die Polizei zu verständigen, wenn jemand verdächtig um das Haus schleicht.
Temposünder auf der Autobahn
Ein weiteres aktuelles Thema ist die Verkehrssicherheit auf den Autobahnen. Am Montag, dem 09. Februar 2026, wurde auf der BAB A 8 in Fahrtrichtung München ein 27-jähriger Autofahrer mit einer Geschwindigkeit von 161 km/h kontrolliert – erlaubt sind 120 km/h. Dies stellt eine Überschreitung von 41 km/h dar, und die Verkehrspolizeiinspektion Augsburg ermittelt wegen eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung. Zu hohe Geschwindigkeiten sind bekanntlich eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle.
Die aktuellen Ereignisse in Bayern zeigen, wie wichtig ein wachsames Auge auf die Sicherheit in unseren Städten und Gemeinden ist. Ob bei der Prävention von Einbrüchen oder der Überwachung von Verkehrssicherheit – die Polizei ist gefordert, um für ein sicheres Umfeld zu sorgen. Bleiben Sie wachsam und schützen Sie sich und Ihr Eigentum!