Heute ist der 5.07.2026 und in Kempten (Allgäu) gibt es spannende Neuigkeiten für alle Pendler und Bahnliebhaber! Die Vorplanungen für die Illertalbahn sind nun abgeschlossen und die Entwurfsplanung hat bereits begonnen. Das hat bei vielen für ein Aufatmen gesorgt, denn die Strecke von Neu-Ulm bis Kempten ist mit 84 Kilometern nicht nur lang, sondern auch stark ausgelastet. Es ist kein Geheimnis, dass die eingleisigen Abschnitte der Illertalbahn nicht gerade für einen reibungslosen Pendelverkehr sorgen. Anschlussprobleme sind da fast vorprogrammiert. Doch die Deutsche Bahn hat große Pläne – mit elektrischen Oberleitungen, zweigleisigen Abschnitten und acht barrierefreien Bahnhöfen wird eine umfassende Modernisierung angestrebt.

Ein paar spannende Details: Einige der 48 Bahnübergänge sollen entfernt werden, was die Sicherheit erhöhen dürfte. Und wenn alles nach Plan läuft, könnten die ersten E-Züge Mitte der 30er Jahre über die Schienen sausen. Das klingt doch vielversprechend, oder? Besonders für die Pendler zwischen Memmingen und Neu-Ulm wird sich einiges ändern. Der Zug-Takt soll von 110 auf 130 Züge täglich angehoben werden – das ist eine ordentliche Steigerung! Fehlende Überholmöglichkeiten haben ja oft für Verspätungen gesorgt, aber das soll sich nun ändern. Ein zweites Gleis wird zwischen Finninger Straße und Senden sowie zwischen Kellmünz und Pleß verlegt, was die Situation deutlich entspannen könnte.

Neue Bahnhöfe, neue Möglichkeiten

Die Bahnhöfe selbst werden ebenfalls auf Vordermann gebracht. So wird in Pleß ein neuer Bahnhalt mit zwei Außenbahnsteigen entstehen, und die Züge sollen dort bis zu 160 km/h beschleunigen können. Der Bahnhof Kellmünz bekommt ein mittiges Überholgleis, zwei barrierefreie Außenbahnsteige und sogar eine Personenbrücke – das ist doch mal eine Verbesserung! Auch in Dietmannsried wird der Bahnhof barrierefrei gestaltet, mit zwei neuen Seitenbahnsteigen. Das macht das Reisen nicht nur einfacher, sondern auch komfortabler.

Im Rahmen dieser Modernisierung sind auch einige Anpassungen an den Bahnübergängen geplant, um Kollisionen zu vermeiden. An der Memminger Straße in Dietmannsried wird eine neue Unterführung für den Autoverkehr gebaut. Und nicht zu vergessen: Die alte Eisenbahnbrücke in Pleß wird durch eine neue ersetzt – hier wird also nicht nur auf den Fahrgäste geachtet, sondern auch auf die Infrastruktur.

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Technische Erneuerungen und Bürgerbeteiligung

Die Stellwerkstechnik und Elektrotechnik werden erneuert, auch am Bahnhof Kempten wird Hand angelegt. Interessant wird es, wenn die Oberleitungen in beengten Räumen unter Straßen hindurchgeführt werden – hier kommt es auf Präzision an! Zwei Straßenüberführungen in Kempten müssen ebenfalls neu gebaut werden, was die Stadtplanung ordentlich auf den Kopf stellen dürfte. Und für alle, die sich Sorgen um Lärmschutz machen: Schallschutzgutachten sind in Arbeit, und Bürger können Einwände im Planfeststellungsverfahren erheben, das später starten wird. Das ist doch erfreulich, denn so wird die Stimme der Bürger gehört!

Wer sich einen Überblick über die Pläne verschaffen möchte, kann auf der Homepage www.ausbau-illertalbahn.de nach Informationen und Visualisierungen suchen. Für das kommende Jahr sind zudem erste Infomärkte für Bürger geplant – da kann man sich direkt informieren und Fragen stellen.

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