Heute ist der 16.07.2026 und die Sonne kämpft sich durch die Wolken über Kelheim. Der Duft von frischem Gras und heißem Asphalt hängt in der Luft, während die ersten Radler sich auf die Strecke begeben. Es ist der Tag des 24-Stunden-Radrennens, ein Event, das nicht nur Ausdauer und Teamgeist verlangt, sondern auch eine gehörige Portion strategisches Denken. Zwei Teams aus Neuburg haben sich in diesem Jahr besonders hervorgetan.

Das Team „Cafe-Racer Ozon-Master“ hat sich in der Kategorie Männer Masters den zweiten Platz gesichert – eine beeindruckende Leistung! Mit insgesamt 51 Runden und einer Gesamtdistanz von 836,4 Kilometern haben sie die Konkurrenz ordentlich ins Schwitzen gebracht. Um das mal ins Verhältnis zu setzen: eine Runde misst 16,4 Kilometer und hat etwa 170 Höhenmeter. Man kann sich lebhaft vorstellen, wie der Schweiß über die Stirn rinnt, während die Fahrer unermüdlich in die Pedale treten.

Familienbande und sportliche Höchstleistungen

Die Teamstruktur ist ebenso interessant wie die Leistungen selbst. Fünf Athleten bilden ein Team, wobei immer nur ein Fahrer auf der Strecke ist – die Wechsel nach jeder Runde sind dabei entscheidend. Die Fahrer genießen eine Pause von knapp zwei Stunden, bevor sie wieder in den Wettkampfmodus wechseln. Das bringt nicht nur körperliche, sondern auch mentale Herausforderungen mit sich, besonders wenn die Nacht über das Rennen hereinbricht. Von 21 bis 6 Uhr gilt eine Lichtpflicht, und das Fahren in der Dunkelheit erfordert hohe Konzentration und Nervenstärke.

Im Team „Cafe-Racer Ozon-Master“ stecken echte Familienwerte: Bastian Glockshuber (35) und sein Vater Simon (67) geben ein tolles Bild ab. Simon hat einen bemerkenswerten Schnitt von 35,6 km/h über zehn Runden gehalten, während Bastian mit einer Bestzeit von 21:56 Minuten und einem Schnitt von 39,0 km/h brillierte. Dazu kommen noch die weiteren Teammitglieder: Swen-Uwe Baacke, Thomas Huber und Dirk Schröder, die alle jeweils zehn Runden absolvierten und im Schnitt auch nicht zu verachten sind. Mit einer Gesamtzeit von 23:44:35 Stunden haben sie einen Vorsprung von knapp neun Minuten auf den Drittplatzierten herausgefahren – das ist doch mal eine Ansage!

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Ein zweites Team für die „Café Racer“

Aber das war noch nicht alles. Das zweite Team der „Café Racer“ hat in der Mixed-Kategorie ebenfalls sein Bestes gegeben. Mit Fahrern wie Günter Heckl, Laura Karpf, Katharina Barth, Michael Bienek und Leutrim Gecaj haben sie 43 Runden absolviert und dabei 705,2 Kilometer in 23:30:04 Stunden zurückgelegt. Platz 28 von 43 Finisher-Teams ist für ein Mixed-Team auch nicht zu verachten! Wahrscheinlich haben sie sich bei den Wechseln gegenseitig angefeuert und die Stimmung auf der Strecke war bestimmt grandios.

Das 24-Stunden-Radrennen in Kelheim ist nicht nur ein sportliches Event, sondern auch ein Fest der Gemeinschaft und der Begeisterung für den Radsport. Hier kommen Menschen zusammen, die sich für eine gemeinsame Leidenschaft begeistern, und es entstehen Freundschaften, die oft weit über den Wettkampf hinausgehen. Und wer weiß: Vielleicht sehen wir die „Cafe-Racer Ozon-Master“ und ihr Mixed-Team in den kommenden Jahren noch öfter auf dem Siegertreppchen!

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