Heute ist der 15.07.2026 und in Kelheim, wo die Donau so friedlich plätschert, gibt es ernste Nachrichten, die uns alle betreffen könnten. Letzte Woche haben sich zwei Personen beim Gesundheitsamt mit Symptomen gemeldet, die ganz klar auf Blaualgen hindeuten – und das ist wirklich kein Spaß. Die beiden Betroffenen waren zuvor bei einer Bootsfahrt zwischen Vohburg an der Donau und Kelheim im Wasser. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall – das sind die unangenehmen Begleiterscheinungen, die sie erleiden mussten. Glücklicherweise sind sie mittlerweile wieder genesen, aber der Verdacht auf eine Blaualgenblüte hat sich erhärtet. Ein endgültiger Nachweis der Cyanobakterien in Wasserproben steht allerdings noch aus.

Das Gesundheitsamt warnt eindringlich vor einem Bad in der Donau, sowohl für Menschen als auch für unsere vierbeinigen Freunde. Denn bereits zuvor gab es besorgniserregende Fälle: Mehrere Hunde erkrankten nach dem Baden, eines dieser Tiere musste sogar sein Leben lassen. Blaualgen können Giftstoffe bilden und sich bei warmem Wetter und günstigen Bedingungen rasend schnell vermehren. Das ist eine echte Gefahr, die wir nicht ignorieren sollten. Viele von uns genießen es, an heißen Sommertagen im Wasser zu entspannen, aber jetzt ist Vorsicht angesagt!

Die Gefahren von Blaualgen

Cyanobakterien, umgangssprachlich auch Blaualgen genannt, sind besonders in flachen, nährstoffreichen Gewässern bei Wassertemperaturen ab 20 Grad an der Tagesordnung. Wenn die Sonne brennt und die Temperaturen steigen, können sie massenhaft auftreten. Die Gesundheitsämter sind gefordert, Badewarnungen oder sogar Badeverbote auszusprechen, und das völlig zurecht. Die Symptome einer Vergiftung sind nicht zu unterschätzen: Hautreizungen, Bindehautentzündungen, Ohrenschmerzen und die typischen Magen-Darm-Probleme, die wir gerade erwähnt haben, sind nur die Spitze des Eisbergs. Hohe Konzentrationen von Blaualgen können sogar zu akuten Leberschädigungen führen. Das klingt nach einem Horrorszenario, und nicht ohne Grund!

Besonders gefährdet sind Hunde, die aus belasteten Gewässern trinken oder an kontaminierten Stöcken knabbern. Wenn wir uns also nicht sicher sind, ob das Wasser sauber ist, sollten wir lieber auf Nummer sicher gehen und unseren vierbeinigen Freunden das Baden verbieten. Ein Blick auf die Wasseroberfläche kann helfen: Eine grünliche oder blau-grüne Trübung des Wassers, Schlieren oder wolkenartige Gebilde sind Anzeichen für eine mögliche Blaualgenblüte. Wenn man im knietiefen Wasser die eigenen Füße kaum sieht – dann Finger weg!

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Praktische Tipps und Hinweise

Wenn du nach einem Kontakt mit Blaualgen Beschwerden hast, solltest du dringend einen Arzt aufsuchen. Vorbeugen ist hier besser als heilen: Nach jedem Kontakt mit dem Wasser gründlich waschen, Augen, Nase und Mund ausspülen und die Badekleidung wechseln. Offizielle Badestellen sind daher die bessere Wahl, weil dort die Wasserqualität regelmäßig kontrolliert wird. So kannst du sicherstellen, dass du und deine Liebsten sicher schwimmen können, ohne gesundheitliche Risiken einzugehen.

In Niedersachsen gibt es momentan sogar Badeverbote und Warnungen wegen giftiger Algen, und wir hier in Bayern sollten uns nicht in falscher Sicherheit wiegen. Die Wärme und Überdüngung unserer Gewässer sind seit Jahren ein Thema, das uns alle betrifft. Es ist höchste Zeit, dass wir achtsam mit unserer Umwelt umgehen und die Natur respektieren, damit wir auch in Zukunft unbeschwert im kühlen Nass planschen können.

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