Ingolstadt, die Heimat der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI), war am vergangenen Freitag Schauplatz eines besonderen Festakts. Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume überreichte Walter Schober, dem Präsidenten der THI, die renommierte Auszeichnung „Pro Meritis Scientiae Et Litterarum“. Diese Ehrung, die für herausragende Verdienste um Wissenschaft und Kunst steht, wurde im Rahmen des 20-jährigen Bestehens des Verbands Hochschule Bayern in München verliehen und kam für Schober überraschend. So ein Moment ist nicht nur für ihn, sondern auch für die gesamte Hochschule ein Grund zum Feiern!

Walter Schober hat seit 2012 die Geschicke der THI geleitet. In dieser Zeit hat er die Hochschule in eine neue Ära geführt. 2013 wurde die THI zur Technischen Hochschule ernannt – ein wahrlich großer Schritt! 2016 eröffnete das Forschungs- und Testzentrum CARISSMA, das seither als Leuchtturm für Forschung und Entwicklung in der Automobilindustrie fungiert. Und das ist noch nicht alles! Unter seiner Ägide entstand der KI-Mobilitätsknoten AImotion Bavaria, der die Hochschule in die vorderste Reihe der digitalen Transformation katapultierte. Auch der Campus Neuburg wurde erweitert, und ein Technologietransferzentrum (TTZ) wurde eingerichtet, das den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördert.

Ein Mann, viele Erfolge

Schober ist nicht nur in der Hochschulpolitik aktiv. Von 2020 bis 2026 leitete er den Verband Hochschule Bayern und war maßgeblich an der Ausgestaltung des Bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes beteiligt. Dieses Gesetz, das am 1. Januar 2023 in Kraft trat, ermöglicht es Hochschulen für angewandte Wissenschaften, ein eigenständiges Promotionsrecht zu erlangen. Ein ganz schön großer Schritt für die Bildung in Bayern! Blume bezeichnete Schober nicht nur als „Vater des Erfolgs“ der THI, sondern auch als „Mister THI“. Ein Titel, der in diesem Kontext gewiss nicht übertrieben ist.

Das Bayerische Hochschulinnovationsgesetz, das Schober so aktiv mitgestaltet hat, wurde als Antwort auf die veränderten Rahmenbedingungen seit der Hochschulreform von 2006 geschaffen. Themen wie Globalisierung, Digitalisierung und die Herausforderungen der Covid-19-Pandemie wurden berücksichtigt. Ziel des Gesetzes ist es, die Hochschulen für die kommenden 20 bis 30 Jahre wettbewerbsfähiger zu machen und ihnen mehr Freiräume für Innovationen zu geben. Und genau das ist es, was Schober und sein Team anstreben: eine Hochschule, die nicht nur lehrt, sondern auch lebt und innoviert.

Wissenschaft und Kunst vereint

Die Auszeichnung „Pro Meritis Scientiae Et Litterarum“ wird seit 2000 jährlich an höchstens acht Persönlichkeiten verliehen. Sie hebt die Verbindung von Wissenschaft und Kunst hervor – etwas, das in der heutigen Zeit wichtiger denn je ist. Schober hat in seiner Karriere bewiesen, dass er diese beiden Bereiche nicht nur schätzt, sondern auch aktiv fördert. Wie schön ist es, wenn Wissenschaft und Kunst Hand in Hand gehen? Man könnte fast meinen, das ist das Rezept für eine zukunftsorientierte Bildung!

Ingolstadt hat mit Schober einen Präsidenten, der die THI nicht nur in neue Höhen führt, sondern auch die Bildungslandschaft in Bayern nachhaltig prägt. Seine Vision und sein Engagement sind spürbar; sie durchdringen jeden Winkel der Hochschule und tragen dazu bei, dass Studierende und Forschende hier ein Zuhause finden. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die THI unter seiner Leitung weiterentwickeln wird – denn eines ist klar: Die Reise ist noch lange nicht zu Ende!